Latitudsuranglers's Blog

Fliegenfischen

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CAMP FISHING

Veröffentlicht von latitudsuranglers am Februar 8, 2012
Posted in: FLY FISHING TRAVEL PATAGONIA, NEWS, TROUT BUM.

Latitud Sur Anglers are offering a low cost alternative for more self-sufficient anglers who don’t mind fishing with a little less luxury on their trip . These itineraries are planned to utilize camping set-ups for lodging in order to fish a variety of spectacular Patagonian waters and to take advantage of no existing lodge transfers.

Contact Latitud Sur Anglers  for more available  details. Package rates are per person based on double occupancy.

Full week campfishing based program with six days of fishing, seven nights          - $1.980

Two week campfishing based program with twelve days of fishing, fourteen nights -$ 3.100

 

Includet:

All camping equipment, meals and transfer from the Airport  to our fishingcamps and back to Departure location.

We don´t charge any extra fee for transportation in between airport and our fishing camps all around Patagonia.

Excludet:

All flights, fishing lisence and alcoholic beverages.

For more Info please contact: info@latitudsuranglers.com

Or call + 54 / 345 /4213764

Please concider: GMT – 5 hours

English, Spanish and German spoken

 Our Homepage:  http://www.latitudsuranglers.com/

 

CAMP ANGELN PATAGONIEN

Veröffentlicht von latitudsuranglers am Februar 9, 2012
Posted in: ANGELREISEN PATAGONEN, TROUT BUM. Tagged: camping, Patagonien.

Campangeln Patagonien

Dieses neue Programm ist für den Fliegenfischer der es vorzieht auf Luxus und Lodgekomfort  zu verzichten um sich ganz seiner Leidenschaft und mit der Natur selbst auseinanderzusetzen.

Mit einer mobilen Camping Ausrüstung sind wir unabhängig von jeglicher

Infrastruktur und befischen die abgelegendsten Gewässer ohne zeitaufwendigen Lodge Transfer.

   

Die Preise basieren auf einer Gruppe von zwei Anglern pro Person.

Eine Woche Camp- Angeln    1.500€ p.p

Zwei Wochen Camp- Angeln  2.350€ p.p

Im Preis enthalten:

Die Campingausrüstung, alle Mahlzeiten, Transfer vom Flughafen zu unserem Angel-Camp und zurück.

Als einmaligen KOSTENREIEN KUNDENSERVICE  bieten wir ihnen diesen Transfer von allen Flughäfen Patagoniens zu unserem Angel-Camps.

Nicht im Preis enthalten:

Alle Flüge und Übernachtungen ausserhalb unserer Programme und alkoholische Getränke, Angelschein.

Mehr Informationen zu den Gewässern argentiniens und chiles die unser Programm beinhalten:  info@latitudsuranglers.com

Oder rufen Sie uns doch einfach an:

+ 54 / 0345 /4213764

Beachten Sie bitte den Zeitunterschied GMT. – 5 Std.

Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie unsere Homepage :

www.latitudsuranglers.com

Beste Grüsse und wir freuen uns auf Sie,

Carolina & Heiko Schneider

HUNTING THE WOLF

Veröffentlicht von latitudsuranglers am November 17, 2011
Posted in: ARTICLES, FLY FISHING WOLF FISH, HUNTING THE WOLF.

Finally, spring knocked on the door and we were of and away…

New flies were prepared long in advance  and new spots, even more promising explored  during Winter.

Cracking the 10lbs class in meaning of an landet ! Tararira did´n work out.

grab some mud…

              Armored body

Average weight were 3.5lbs and a good number  of fish up to 7lbs.

We saw the real beasts, estimated in the 10lbs class, violently chasing each other close to  the shore. But trigger their atention where just hopeless. They had other things in mind…

So we left more then once the lagoons mindstorming what we could have done differently to hook in such a Father of all Wolf´s.

Carolina´s mud dweller, a beautiful Tararira, flawless  and without any traces of fights.

Season allready is over and one year of deception is yet to come !

LATITUD SUR ANGLERS LAKE CAMP IN DEUTSCH

Veröffentlicht von latitudsuranglers am November 16, 2011
Posted in: ANGELREISEN PATAGONEN, JURASSIC LAKE.

               Programm

Oktober 2011 / Mai 2012

Die Preise für das 6 Tage Programm:

2 Angler 1 Guide 1.400 €                                                   

4 Angler 1 Guide  1.200 €

Zusätzlicher Angeltag  180 € pro Person

Begleiten Sie uns zu einem der wohl aussergewöhnlichsten Gewässer Weltweit um auf gewaltige Regenbogenforellen zu fischen: der Strobes See oder auch ” Jurassic Lake “genannt, im Herzen Patagoniens.

Panoramablick über den Strobel See vom Camp aus gesehen.

 Der Programmablauf:

Wir empfehlen ihnen einen Übernachtflug nach Buenos Aires, nach einem kurzen Transfer zum Innlandsflughafen haben Sie Anschluss zum Flug nach El Calafate. Hier wird Sie das Team von Latitud Sur Anglers in Empfang nehmen. Nachdem wir die Asphaltierte Strasse verlassen haben liegen noch 28 Km über rauhes Vulkangelände vor uns. Atemberaubende Felsformationen und immer wieder Herden von Guanacos  entschädigen für dieses rauhe 4×4 Terrain. Nach max. 8 std. des Transfers erreichen wir unser Camp und nur noch ein kurzer Fussmarsch trennt Sie von den Traumforellen!

                                              

 Die Fischerei:

Unseren Gästen stehen exklusiv 18 Km! Uferlinie des Strobel Sees zur Verfügung, alle “Hotspots” erreichen wir mit dem 4×4. Angeln werden wir ausschliesslich vom Ufer aus und die Fischerei wird zum grossen Teil Eigenständig sein. Selbstverständlich wechseln wir die Angelstellen mit dem Allrad.

Unser Camp leben:

Wir werden diese Zeit gemeinsam verbringen und passend zu unsererer Philosophie des Campangeln freuen wir uns wenn Sie eine Portion Team und Abenteuergeist mitbringen!

Das Essen:

Rustikal! Creolische Küche, Gerichte der Region ein leckeres Steak, all dies gegart über dem offenen Feuer und dazu ein kaltes Bier oder einen Argentinischen Rotwein.

  

Angelausrüstung:

Aus dem gegebenen Anlass: transportfähige Ruten, drei oder noch besser viergeteilt der Klasse 7 - 8. Mindestens eine noch besser zwei Ersatzruten sind empfehlenswert. Jedem Gast empfehlen wir eine ausreichende Menge an Vorfachmaterialien, Schnüren und der obligatorischen Ersatzrolle / Spule mitzubringen, es gibt keine Möglichkeit vor Ort Fischereiliche Materielien zu erwerben.

 

Schnüre:

Schwimm, Intermediate, Sinktip und schnellsinkende Schnüre. Mit der Intermediate haben Sie eine wesentlich angenehmere Leinenkontrolle bei dem hier üblichen Wind.Das Vorfachmaterial nicht unter 0,30.Wenn Sie gerne mit der Zweihandrute fischen, bringen Sie ihre Spey- Rute, es ist genügend Rückraum vorhanden zum entspanten casten!

Fliegenmuster:

Muster der Grössen 0/6 – 0/1 sind unsere meisgenutzten, in den Farben : schwarz, rot, pink, gelb, weiss. Nymphen in allen Ausführungen. Garnelen Imitationen: Patagriesen, Bachflohkrebse, gross! Wolly- Bugger, Reizfliegen, grosse Nassfliegen, Madam X. Grosse trockene: Rehhaarsedges, Chernobyles und beschwerte Muddlermuster. Alle Fliegen gebunden auf starkdrahtigen Haken.

Der Wind:

Beinahe immer ! Von den Seefahrern als berüchtigte “roaring 40´s ” beschrieben, die brüllenden 40er, die Winde zwischen dem 40 ten und dem 50 ten Breitengrad. Dieser Westwind ist das alles beeinflussende Patagoniens! Es heisst sich mit ihm zu arrangieren und an manchen Tagen wird es schwer fallen ! Dennoch bieten sich immer wieder Tage an denen die Fischerei mit der Trockenen zu einem aussergewöhnlichen Erlebniss wird.

Bekleidung und Ausrüstung:

Windressistente Oberbekleidung, Windstopper Mütze und leichte fleece  Handschuhe, Neopren Handschuhe für die Fischerei sollten ebenfalls mit ins Gepäck, sowie eine leichte Thermo Unterbekleidung für die Wathosen. Einen Schlafsack dessen Komfortbereich dem jeweiligen Benutzer angepasst ist, auch ein leichter Tagesrucksack für die Kamera und die kleinen Dinge sollte nicht fehlen.

Auch Spinnangler sind Herzlich Willkommen !

DAS PROGRAMM: 6Tage  max. Teilnehmerzahl 4 Personen.

Tag 1 : Transfer zum Strobel See und fischen bis in die Abendstunden.

Tag 2 – 5 volle Abgeltage

Tag 6: Frühmorgendliches Fischen und Transfer nach El Calafate.

      Buchungsanfrage:    info@latitudsuranglers.com

    Im Preis mitinbegriffen sind:

  • Alle Transfers zwischen El Calafate und unserem Camp im 4×4
  • Alle Mahlzeiten während des Campaufenthaltes
  • Das Guiding
  • Die Angellizenz

Nicht im Preis mitinbegriffen sind:

  • Alle Flüge und Transfers ausserhalb unseres Programmes
  • Hotelübernachtungen ausserhalb unseres Prgrammes
  • Versicherungen

 

Für weitere Informationen und Buchung der Reise, bitte kontaktieren Sie  info@latitudsuranglers.com

Oder rufen Sie uns doch einfach an:

+ 54 / 0345 /4213764

Beachten Sie bitte den Zeitunterschied GMT. – 5 Std.

Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie unsere Homepage : http://www.latitudsuranglers.com/

Beste Grüsse und wir freuen uns auf Sie,

Carolina & Heiko Schneider

Impressum und inhaltlich verantwortlich: Latitud Sur Anglers

Geschäftsführer: Heiko Schneider

3200 Concordia / Entre Rios / Argentinien

Copyright Hinweis: Alle Texte und Bilder dieses Blogs unterliegen dem Copyright und sind Eigentum von Latitud Sur Anglers. Texte und Bilder dürfen nicht für Gewerbliche Zwecke verwendet und weitergegeben werden.

 

 

 

SEASON KICK OFF

Veröffentlicht von latitudsuranglers am November 5, 2011
Posted in: ARTICLES.

LATITUD SUR ANGLERS FISHING        

UNAFFECTED BY  VOLCANOS

 

All our fishing destinations are completely unaffected by the two Chilean volcanoes that have been in the news lately. Volcano Hudson who recently showed activity and Volcano Puyehue who errupted earlier this year are not affecting our fishing. 

 

Our Season Allready Kickt Off And Runs Through May.

STILL SOME RODS AVAILABLE !

Find Out More About Available Dates

 info@latitudsuranglers.com

or call us:  + 54 / 0345  /4213764

Please concider:
GMT – 5 hours

English, Spanish
and German spoken

“Disco de Arado”, oder der argentinische Wok

Veröffentlicht von latitudsuranglers am November 3, 2011
Posted in: REISEBERICHTE.

“Disco de  Arado”, oder der argentinische Wok

Er ähneld in gewissem Sinne der Caja de Pandorra, erstaunlich was aus ihm herauskommt wenn man ihn erstmal entsprechend gefüllt hat.

Wer nun glaubt in dieser Disco de Arado einen ähnlich kulturellen Hintergrund zu finden wie des argentiniers heiligstes, den Mate, dem sei gesagt das “el Disco Arado” ein eher jüngeres kulturelles Artefakt darstellt, etwa im Sinne eines Ford Falcon, na ja, ganz gewiss älter, aber ebenso unverwüstlich und liebevoll gepflegt. Selbst den Ursprungsort dieser konkaven Scheibe aus mehreren Millimetern besser legierten Eisens ist uns nicht überliefert. Sicher scheint, das in einem Campo in einer der landwirtschaftlichen Provinzen eine findige Person eine dieser ausrangierten Pflug-Scheiben zum Garen seines Quiso ( dem typisch argentinischen Eintopf ) für brauchbar hielt.

Die Herstellung

Ein Schweissgerät, um das Mittige Loch zu schliessen, ein Stück starkes Blech für den Topfrand, zwei Griffe und drei Beine ebenso aus Metall, genomen wurde was gerade zur Hand war und fertig war die erste Disco de Arado!

Der Gebrauch

Im Prinzip wird die Disco ebenso behandelt wie die Gusseisernen Kochutensilien, gereinigt mit heissem Wasser und dann mit etwas Speiseöl ausgerieben um die Oberfläche des Materiales zu schützen.

Gekocht wird “auf dem Feuer” natürlich dem einzig waren, dem Holzfeuer. Allerdings ungleich unseres Asado, bei dem nicht irgendein Holz verwendet wird, ist man nicht unbedingt wählerisch beim befeuern der Disco: genommen wird was gerade zur Hand ist, sebstverständlich unbehandelt!

Nur die grösse der “ Holzscheite” ist Miniatur und bedarf ein wenig mehr Herstellungszeit, denn mit der Grösse der Flammen bestimmen wir die Kochtemperatur, denn unsere Disco besitzt kein Höhenverstellung und mit dem  hinzufügen der kleinen Holzstücke haben wir die bestmögliche Kontrolle über den Garprozess.

Jedem dem das Kochen in Gusseisernen Töpfen und Pfannen bekannt ist weiss um die Zeit die notwendig ist um das Material aufzuheizen.

Ungleich einer “ Norm “ Pfanne hat unsere Disco Arado einen Durchmesser von einem halben Meter, es gibt sie etwas kleiner und noch grösser. Gut gefüllt bekommt man sie dann alleine nicht mehr wirklich von der Kochstelle. Etwas Übung ist Notwendig um die richtige Starttemperatur zu erwischen, ist sie zu hoch wird unser Gemüse in Sekunden zu Holzkohle, denn diese Disco ist ein Wärmespeicher par exellence und  zum abkühlen vom Feuer zu nehmen, das taugt in diesem Falle nicht.

Das Kochen selbst

Wenn auch keine Raketentechnik, aber es bedarf einiges an Erfahrung das Gericht zu einem Á la carte werden zu lassen. Wasser brennt nicht an, egal wieviel Holz wir unter die Disco packen. Bei einem Gericht wie “ Ravioles a la Disco” einem Quiso, oder beim fertiggaren ähnlicher Speisen macht die Grösse des Feuers den Unterschied einer Exquisiten Geschmackbalance oder im worst case scenario, der Dominanz von Bitterstoffen des angebrannten Gerichtes, dessen Geschmacksträger in feinen schwarzen Flocken gut sichtbar das Essen zieren.

Es gilt also während des gesamten Kochevent’s durch dosierte Zugabe des Holzes die Temperatur zu steuern, natürlich kann man sich und seinen Gästen ab und an zuprosten, aber erste Priorität ist das archaische Hüten der Flamme.

       

                  

         

       

       

 

         Startflamme                                                                                                                                                                                                                                    Kochfeuer

Ein Wort zum Fleisch und Holz

Typische Gerichte, wie Bifes a la Criolla, werden mit Rindfleisch zubereitet, gelingen aber auch ebenso gut mit Schweinefleisch. Andere Originale sind das Churrasco oder Lomo, gemeint ist damit generell  Rindfleisch. Geflügel und Cerdo, Schweinefleisch, folgen den gängigen Fleischsorten.

Auch wenn die Speisen der Disco nicht unmittelbar mit der Glut und dem Rauch in Verbindung kommen wie bei einem Asado, aber was die Disco de Arado Gerichte so besonders machen sind die Räucheraromen die auch hier als eine Nuance in den Gerichten verbleiben. Diese kann man beeinflussen indem man dem Feuerholz in kleiner Menge Harzhaltigere Scheite von Nadelhölzern beigibt. Mein Favorit ist Eukalyptus, kein Nadelholz aber ähnlich diesem, reich an ätherischem Öl. So gibt der Rauch dieses Holzes den Speisen eine ganz besondere  geschmackliche Note, ich benutze es Ausschliesslich.

Lust auf mehr ? Ausführliche Rezepte Folgen !

Patagonian salmonides

Veröffentlicht von latitudsuranglers am August 30, 2011
Posted in: ARTICLES, PATAGONIAN SALMONIDES.

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LATITUD SUR ANGLERS JURASSIC LAKE CAMP

Veröffentlicht von latitudsuranglers am August 2, 2011
Posted in: FLY FISHING TRAVEL PATAGONIA, JURASSIC LAKE.

                         JURASSIC LAKE CAMP PROGRAM

                                                 November -  May

 5 Days 4 Nights

 2 Angler 1 Guide / p.p 1.800 $         

 4 Angler 1 Guide / p.p 1.540 $

 Additional Fishingday p.p 180 €  

Latitud Sur Anglers offers the most stunning fishing for Rainbow trout in Argentine.

Following our philosophie, just small groups of 4 Anglers are invited to experience the most unique place Patagonias to fight those Rainbows.

We offering a huge playground which includes exclusively 11 miles coastline which is entirely accessible by vehicle. Our camp is a five minute walk away from the lakeshore and consists of a spacious Dome sleeping tent and a kitchen tent. All meals are cookt on open fire and accompanied by delicious Argentine wine or cold beer.

  

                                                                  Tackle and flies:

Bring rods with back bone, preferably from # 5 – 8, floating and sink tip lines

or shooting heads. Bring your ”two hander” there is enough space

to use them.

All kind of flies has proofed to be usefull: Wolly- Bugger, Atractor flies,

Mudler´s, big wet flies, oversized sedges, chernobyl.    

   Itenerary:

  • Day 1:You will be met in El Calafate and driven to our Camp which takes apr. 8 hours, fishing until the late evening
  • Day 2 : entire day of fishing
  • Day 3 : entire day of fishing
  • Day 4 : entire day of fishing
  • Day 5 : fishing in the early morning and transfer to El Calafate

   The Program INCLUDES:

  • Transfer from El Calafate to the Camp and back to El Calafate
  • All meals during camp stay
  • Wine and beer to the meals
  • The fishing license
  • The guiding

  The Program EXCLUDES:

  • Any kind of Airfares
  • Any kind of insurance
  • Additional overnigth stays outside our camp program

For more Info  and booking,  please contact: info@latitudsuranglers.com

Or call + 54 / 0345 /4213764

Please concider: GMT – 5 hours

English, Spanish and German spoken

Our Homepage:  http://www.latitudsuranglers.com/

Historie und Gegenwart, der Salmoniden Besatz Patagoniens

Veröffentlicht von latitudsuranglers am Juni 17, 2011
Posted in: REISEBERICHTE, THEMA PATAGONIEN.

Es war eine eher ungewöhnliche Abfolge von Geräuschen auf diesem See, das Knarren der hölzernen Riemen in den Dollen und das Gleichmässige plätschern der eintauchenden Ruderblätter in das tief dunkele Wasser. Seit vielen Stunden schon versucht der Fischer sein Glück um eine Forelle an den beköderten Haken zu bekommen, ohne Erfolg. Seit Wochen geht das jetzt schon so, nicht eine Forelle hat er fangen können, eine wahrhaft merkwürdige Angelegenheit…

So oder ähnlich, könnte es sich zugetragen haben, an diesem windstillen Dezembertag 1902 auf dem Nahuel Huapi See, in Argentinien. Was dieser Pionier nicht wusste, es gab keine Salmoniden, nicht in diesem See, und auch in keinen anderen. Auch in den so zahlreichen Flüssen und Bächen, teils reich an aquatischen Leben, wird er keine Forellen, Saiblinge oder gar Lachse finden. Die Evolution hatte sie hier einfach nicht vorgesehen!

Der Anfang

Alles nahm seinen Anfang um 1890 in Hurlingham, einem der nun zahlreichen Gesichtslosen Vororte Buenos Aires, heute erstickend an seinem Verkehr und Unrat. Einige Kricket und Polo müder Engländer allerdings, planten etwas besonderes, der Arroyo Moron, seinerzeit ein kleiner sich durch Hurlingham meandrierender Bach, schien prädesteniert für den Besatz an Forellen. Und so, vielleicht auch gedanklich mit der Heimat und dem zur Zeit äusserst populären Fliegenfischer Guru, George Edward MacKenzie Skues verbunden, erhielt der Moron Bach den ersten verbrieften Salmonidenbesatz argentiniens. Nun, die Forellen waren dem heissen Sommer in der Provinz Buenos Aires nicht sehr zugetan, und lebten schon nach kurzer Zeit ab.

Allerdings, schon im Jahr 1875 war der Argentinier Francisco Moreno, ein Abenteuer liebender junger Mann, unterwegs auf seinen zahlreichen Reisen im argentinischen und chilenischen Patagonien. Und er entdeckte, das es eine nur sehr geringe Anzahl an Fischen in diesen Gewässern gab, nicht zu reden von deren minderwertigen Nutzen als Sportfisch. Erkennend die positiven Voraussetzungen für die Einbringung  anderer Arten, wies er die argentinische Regierung daraufhin, das es ein enormes Potential für Kommerzielle und Sportliche Fischerei, und Besatzmassnahmen durchaus Erfolg hätten.

Die Autochthonen Arten

Respektive des Besatzthemas  “Patagonien”, führe ich lediglich die Arten auf, die geographisch dem Historischen Besatzprogramm zugehörig waren, d.h die Provinzen Rio Negro – Chubut – Santa Cruz, Neuquen und Tierra del  Fuego.

Persichtys trucha / colhuapiensis / altispinis / visiguerrae

Diplomystes viedmensis                 Hatcheria macrei

Trichomycterus areolatus             Jenynsia lineata

Galaxias maculatus /                      Odontesthes  hatcherie/                                                                                                       

                          platei                                                 bonarienses

 Aplochiton taeniatus zebra                 Geotria australis

Gymnocharacinus bergi, steht auf derListe der aussterbenden Art.                                                                                       

 

Wissentschaftliche Kompetenz

Im Jahr 1892 besuchten der Franzose Ferdinand Lahille und der Italiener Felipe Silvestre Argentinien, beide widmeten sich unabhängig voneinander unterschiedlicher Gewässerstudien Patagoniens. Lahille studierte den Neuquen Fluss, während Silvestre sich mit seiner Gewässer – Biologischen Arbeit dem Santa Cruz Fluss widmet. Es schien zu keiner verwertbaren oder zufriedenstellender Wissenschaftlicher Auswertung der beiden Europäer gekommen zu sein, wesshalb die ofiziellen Argentinischen Stellen die Einladung des bekannten amerikanischen Fischereibiologen John Wheelock Titcomb veranlassten.

Dieser erreichte 1903, nach einer abenteuerlichen Reise auf Pferderücken und mit Kutschen den Nahuel Huapi See, und machte sich an seinen Arbeit. Die langmonatige Auswertung seiner Wissenschaftlicher Studie brachte ihn zu dem Schluss, das die Voraussetzungen für Besatzmassnahmen mehr als ideal wären.

Logistikprobleme

Nur, wie die zum Besatz bestimmten Eier von dem USA zu ihrem Bestimmungsort senden ? Beinahe 2 Monate brauchte das Dampfschiff, um von New York aus Buenos Aires zu erreichen, eine unmögliche Mission diese Fracht ohne entsprechende Kühlräume zu transportieren. Es bedurfte ausgiebiger Nachforschungen im Sinne des Transportweges und dem Lösen des Kühlproblemes. Es vergingen wohl so einige schlaflose Wochen, vielleicht sogar Monate bis Edgar Allen Tulian, der persönliche Assistent Titcomb’s, zu einer genialen wie zugleich einfachen Idee kam: Die Englischen Dampfschiffe zu nutzen, die eigens für den Transport Argentinischen Rindfleisches nach Gross Britanien auf dem Atlantik unterwegs waren.

Und so erreichten diese ungewöhnliche Ladung innerhalb von 10 Tagen von New York aus Southhampton / England, dort wurde die wertvolle Fracht umgeladen und erreichte schliesslich nach weiteren 40 Tagen der Seereise mit Englischen Dampf-Kühlschiffen Buenos Aires. Eine erfolgreiche logistische Meisterleistung  von  Seiten Titcomb’s Assistenten.

Der Besatz

Die erste Lieferung an Fischbesatz  erreichte am 4 März 1904 über Buenos Aires und  Neuquen kommend den Nahuel Huapi See:

Saiblinge                   -                          Salvelinus fontinalis            

See Saiblinge            -                         Salvelinus namaycush    

Landlocked Atlantic Salmon   -   Salmo salar sebago           

Weissfisch                    -                       Corgonus clupeaformis

«As there are no game fish in this country, I recommend the introduction of both, large and smallmouthed bass into the streams and lakes of the warmer zone of Argentina»

So der euphorische Originalton Titcomb’s, nach seiner Rückkehr in die U.S.A, glücklicherweise wurde diese Besatzinvasion nie realisiert, sie hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Aussterben aller autochthoner Fischarten, nicht nur Patagoniens, bedeutet, zumal eine nicht unerhebliche Anzahl weiterer Warmwasser Arten auf  Titcomb’s Wunschliste standen.

Ausser der eingebrachten Weissfischart, die vollkommen verschwand, war diese erste Besatzmassnahme ein voller Erfolg. Zwischen 1904 – 1910 wurden im argentinischen Patagonien weitere folgende Arten besetzt:

Regenbogen-Forelle       -        Oncorhynchus mykiss

Bach-Forelle                        -             Salmo trutta

Silberlachs                -                Oncorhynchus kisutch

Königslachs / Chinook    -    Oncorhynchus tsawytcha

Rotlachs / Sockeye             -       Oncorhynchus nerka  

 Atlantischer Dorsch          -            Gadus morhua

Rückschläge

Der Besatz des  G. morhua, der Bachforellen und allen Pazifischen Lachsarten war nicht erfolgreich.

Die Vollendung

So ging 1910 dieses gewaltige Besatzprogram  aus importierten Material seinem Ende zu. Auf Basis Titcombs und Tulians Fachwissen lieferten die Fischaufzuchten  an dem Ufer des Hahuel Huapi Sees, Neuquen, die der ” Isla Pavón” und “La Cumbre”, in Cordoba weitere Salmoniden um das Besatzprogram fortzusetzen. Doch wo sind die Bachforellen?

20 lange Jahre nach der esten Salmonidenwelle importierte Argentinien die ersten Salmo trutta Eier aus Chile und vollendete damit ein weitere Erfolgreiche Aufzucht und Besatztätigkeit. In den 1980ern wurden die endgültig letzten Salmoniden Eier aus Dänemark, Deutschland und den U.S.A importiert und der Besatzt bestehend aus Übersee Importen abgeschlossen.

Die Gegenwart

Heute, 100 Jahre später haben sich Bach und Regenbogen Forellen, Namaycush und Fontinalis erfolgreich in dieses Ökosystem eingelebt, haben die oligotrophen Seen des patagonischen Südens bereichert?, und nichts gibt einem den Hinweis darauf das Bachforelle & Co nicht schon immer hierher gehört hätten.

Weniger bekannt dürfte sein, das die gemässigten Zonen Argentiniens nahe der Anden, die Provinz Cordoba, Salta, Tucuman und Juyui schon ab  1907  einem Besatzprogramm unterzogen wurden, bzw. werden. Allerdings unterscheidet sich dieses fundamental von dem vor Generationen in Patagonien ausgeführten: durch die geringen Gewässergrössen und oftmals Bergbach ähnliche Charakteristik ähnelt diese Besatzpolitik eher an put and take Gewässer. Ausschlaggebend dafür ist die Turistische Infrastruktur in dieser nördlichen Provinzen.

Eine Besonderheit

Der Rio Santa Cruz, ist Patagoniens alleiniger Steelhead – Fluss, und unterliegt einem regelmässigen Besatzprogramm das von der Fischzuchtanlage, direkt gelegen auf der Pavon Insel des Flusses, geleitet wird. Unterschiedlich allerdings sind die Information darüber, ob sich der historische Regenbogen Besatz zu einer anadromen Art entwickelt hat, oder aber “residents ” und anadrome Populationen aus kalifornischen Flüssen besetzt wurde. Fakt ist, der Santa Cruz Fluss, der seinen Ursprung in den Seen Viedma und Argentino hat, beherbergt beiden Formen dieser Spezie.

Gewiss ist, das die erste Lieferung von Steelhead Eiern 1904 nicht erfolgreich war, aufgrund des frühen Schlupfes der Brut wurde diese gesamte Charge vor der Küste Brasiliens über Bord gekippt!

Die nächste uns überliferte Steelhead Fracht reicht zurück zum 6. Mai 1908. Sie war für die “ la Cumbre” Fischzucht in der Provinz Cordoba bestimmt und erreichte diese. Kein weiterer Eintrag in den Originalschriften findet sich, in denen Steelhead Eier Lieferungen im direkten Zusammenhang mit dem Santa Cruz Fluss genannt sind.

Eine kleine Fischerei Bilogische Sensation wäre es schon wenn sich denn der Regenbogenbesatz zu einer anadromen Art hin entwickelt hat !

DAS AUS ! ?

Die Konstruktion des Hydroelektrik Projektes  im Santa Cruz Fluss, Cóndor Cliff und La Barrancosa sind beschlossene Sache. Der letzte freifliessende patagonische Fluss Argentiniens wird mit diesen beiden Staudamm Projekten endgültig verbaut. Ob es das endgültige Aus für die Steelhead Population dedeutet, oder ob bei diesen Projekt Fischaufstiegshilfen mit berücksichtigt werden ist zur Zeit nicht bekannt. Somit steht die Frage im Raum: was geschieht mit den verbleibenden Chinook Smolts des Argentino und Viedma Sees ? Werden sie sich zu “residents” “landlocked” Formen entwickeln wie geschehen im chilenischen Llanquihue See, bzw. des Puyehue Sees und seinen Coho Lachsen?  Laichgewässer stehen den Lachsen in genügender Anzahl zur Verfügung, im Argentino sowie imViedma See. Eine weitere ökologische Niche für die Chinooks zu finden dürfte ausgeschlossen sein. Die Seen und alle Zuflüsse sind extrem Nährstoffarm und führen ganzjährig Sedimente. Regenbogen und Namaycush Saibling werden zu den alleinigen Nahrungskonkurenten des Pacifiklachses gehören.

Tierra del Fuego, bzw. Feuerland, wurde erst relativ spät mit Salmoniden besetzt, zwischen 1920 und 1930 erhielt diese Insel ihren Salmoniden Stamm.

Der DNA Stamm der Salmoniden

Sehr wahrscheinlich stammen die ersten besetzten Salmoniden aus der Baird Fisch – Aufzucht am Mc Cloud River in Kalifornien und nicht bekannten Gewässern Oregons. Auch aus Deutschland, Dänemark und Frankreich sind uns Lieferungen bekannt. Die Eier des Atlantischen Lachses kamen aus der Earl of Denbigh’s Fischzucht in Nord Wales !

Der Pazifik Lachs

Keine Art allerdings ereicht Heute einen grösseren Bekanntheitswert als Oncorhynchus tshawytscha, der ” Chinook”, oder Königslachs. Er ist Bestandteil einer grossen Anzahl Wissentschaftlicher Studien und omnipresent in allen   argentinischer und chilenischer Foren. Ihm wurden schon abstruse  Aufenhaltsorte angedichtet und leider wurden viele dieser unfundierten und unsinnigen informationen über das www verbreitet.

Kuriose Wanderung

Nicht von der Hand zu weisen und belegt sind die Laichaufstiege über den Atlantik ! in Gletscher – Seen wie dem Argentino oder Viedma See, in der Provinz Santa Cruz. Die genanten Flüsse sind Glacialen Ursprungs und miteinander durch den Leona Fluss verbunden. Aus dem Argentino See entspringt wiederum der Santa Cruz Fluss, bekannt für seinen Steelhead Bestand. Es gibt lediglich Vermutungen über die Herkunft der bis zu mehr als 20 kg schweren Chinook Lachsen. Die ersten Beobachtungen ablaichender Ch.L gehen zurück auf das Jahr 1998 im Santa Cruz Fluss. Taxonomische  Untersuchungen bestätigten, das der DNA Stamm dieser Ch.L. einen Besatz  Südchiles aus den 1980er Jahren entstammte.

Schon ab 1978 -1989 lief ein offizielles Besatzprogramm von chilenischer Seite mit Ch.L. Stämmen aus Washington/ U.S.A. Ursprungsgewässer waren der Kowlitz und Kalama River. Die CH.L. folgen dem ausserordentlich reichen Nahrungsangebot  des Südmeeres durch den Beagle Kanal, die südlichste aus zahllosen Kanälen und Inseln bestehende Wasserstrasse, die den Pazifik und Atlantik verbinden. Auf ihrer Reise finden sie perfekte Laichgründe wie den Rio Prat undRio Lapataia ind Rio Grande ( auf derchilenischen Riesco Insel) . Unklar jedoch ist, welcher Lachsstamm den Weg in den Atlantik zu den Flüssen Irigoyen und Rio Grande auf Feuerland, und Rio Gallegos fand. Ebenso unerforscht ist, ob die Lachse den eher klassichen Weg um das Kap Hoorn wählen oder, und, durch die Magallanstrasse wandern. Übrigens, der am weitesten gereiste Chinook ging kommerziellen Fischern vor der Küste Uruguay’s ins Netz !

Der Chinook in den Flüssen der nördlichen Region

Manch ein passionierter Sportfischer wird verwundert fragen, wie denn  Oncorhynchus tshawytcha in den Corcovado Fluss oder dieenRio Pico und div. anderen, eher als Bäche zu bezeichnenden Gewässer kommt ? Es ist der Rio Palena, der in Chiles Golfo Corcovado mündet und auf seinem Weg zum Pazifik  von einer ganzen Anzahl an kleinen Bächen und Seen gespeisst wird. Am Ende dieser Kette stehen der Rio Corcovado und Rio Pico.

Eine weitere Aufstiegsrute des C.hL. führt über den Puelo Fluss der im Chilenischen Reloncavi Fjord mündet.

Natürlich ist der  Aufstieg des Ch.L. von der Pazifikseite und den Flüssen Rio Palena und Puelo aufgrund der Enormen Anzahl an Zuchtanlagen schon alleine eine logische Konsequenz, aber um so erstaunlicher ist, das nur ganze 5% des chilenischen Lachs Farming aus Chinook Aufzucht bestehen. Atlantik Lachs, Coho und Regenbogenforellen machen 95% aller Lachsfarmen Chiles aus. Es scheint als besitze Oncorhynchus tsawytscha eine ganz Eigene Strategie der Gewässerinvasion.  Eine weitere Bereicherung  an “farmraised” Atlantik Lachs, Silberlachs, Regenbogenforelle und Coho, verursachte die Zerstörung aller in der chilenischen Region Aysen betroffenen  Zuchtanlagen, ausgelöst durch ein gewaltigen Erdrutsch und dem folgenden “Mini Tsunami”  im März 2007.

Fazit

Gewiss, die Autochtonen Arten wurden aus einigen Gewässern zurückgedrängt. Dennoch, sie haben ihren zu einer Nische gewordenen Lebensraum erfogreich verteidigt und dem Darwinistischen Grundsatz vielleicht die Harke gezeigt. Dem Perca, Percichtys trucha kommt sicherlich die aussergewöhnliche Fruchtbarkeit zugute.

Die “Invaders” aus dem Pazifik sind Gegenstand zahlreicher abhängiger und unnabhängiger  Wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Bislang jedoch sind keinerlei Langzeit Studien erhältlich die den Ch.L in gleichwelcher Verbindung zu einer Gefahr der autochthonen Arten ? überführt. Vielleicht ist es ja beruhigend zu wissen, das die aufsteigenden Pazifiklachse vor dem erreichen ihrer eigentlichen Laichgründe von dem kommerziellen Netzfischern, legal oder illegal, zumindest in ihrer Anzahl ordentlich dezimiert werden. Das gilt für die chilenischen Gewässer ebenso als auch für die argentinischen.

Mein Besonderer Dank gilt Carla Riva Rossi - Enrique Lessa und Miguel Pascual – der Provincia Neuquen-Ambiente Biologico Ecologico Bibliografia - Maria Nilda Amalfi, sowie der Grupo Estudios de Salmonidos Anadromos ohne deren Wissenschaftlich fundierter Hilfe dieser Artikel nur schwerlich in dieser Form hätte entstehen können. Ein ganz herzliches Dankeschön auch nach Östereich an Clemens Ratschan www.ratschan.at

Dieser Artikel und das gesamte Bildmaterial ist Urheberrechtlich Geschützt und Eigentum von Latitudsuranglers.  

Weird creature…

Veröffentlicht von latitudsuranglers am Juni 3, 2011
Posted in: ARTICLES, WEIRD CREATURE.

Oxidora kneri, or better known as Granulated catfish.

I primed this tiny barely 9 inch creature, which where washed on shore last winter.

Here its called ” Armado chancho ”  and highly valued for its poultry like flesh. This species reach up to 18lbs.

It´s a rarely target for the fly.

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