Latitudsuranglers's Blog

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Freie Ruten Patagonien 21/22

Die kommende Patagoniensaison beginnt in wenigen Wochen, Corona bedingte Restriktionen wurden aufgehoben und die Einreise für Touristen mit gültigen Impfpass und Negativ PCR Test ist gesichert!

Für den Monat Dezember und seine abwechselungsreiche Frühsommerfischerei sind noch Ruten verfügbar.

Der Januar und Februar ist bereits ausgebucht.

Im März: 9.3-31.3. 022 , phantastisch für die Meerforelle und Bachforelle bin ich noch für ein guiding verfügbar.

Aus meinem Reisetagebuch

Eine Traumreise oder wie mich die Realität auf den Boden der Tatsachen zurückholte.

Bildergucken, Erinnerungen an eine Angelreise die jetzt schon mehr als 20 Jahre zurückliegt. Gut gefangen haben wir immer dort. Berufliche Ambitionen haben uns, meine Kumpel und mich, unsere Leidenschaft des Fliegenfischens leider doch etwas aus dem Fokus rücken lassen.

Nur noch viel zu selten hatten wir die Zeit gemeinsam an diesem und jenen Fischwasser zu verbringen. Doch nun freuten wir uns! Freuten uns auf den sich nahenden Urlaub, die Reise zurück sozusagen, um die großen patagonischen Forellen und Lachse zu fangen. Wir entschlossen uns die alten Fliegenruten gegen modernere einzutauschen. Es sind die leichteren und besseren geworden!

Dank einer guten Beratung haben wir bei einem guten Angebot, hoch moduliertes Carbon und tolle Rollensitze, zugegriffen. Zwei leichte Switchruten und ein Paar 15 Fuß Zweihandruten und die passenden Schnüre haben wir so günstig erwerben können.

 

Wir wollten es richtig machen und haben auch aufgrund der seriös erscheinenden Garantiebedingung  für die Fliegenruten gerne den Gegenwert der Reisekosten investiert.

Nach dem gutgemeinten Ratschlag unseres Guides, wir standen vor der Reise in regelmäßigen Kontakt, machten wir uns bei dem ein und anderen Wurftest mit den neuen Ruten vertraut. Den Tipp des Guides/Veranstalters, uns doch einen Auffrischungswurfkurs zu gönnen haben wir überdacht, aber das Fahrradfahren verlernt man doch nicht, sagten wir uns. Noch dazu gingen die beruflichen Termine nicht D’accord mit einem Kurs.

Endlich angekommen, Buenos Aires, so schön. Die Tango Bar und das gute Steak, begleitet von einem erlesenen Wein, so durfte es beginnen!

Der erste Tag und auch die kommenden brachten doch sehr viel Wetter, wir kamen nicht so gut zurecht mit den neuen Ruten. Der Wind kam auf die Schnur Hand und die Schnur wollte nicht so recht aus dem Wasser kommen und wenn dann machte das Vorfach, was es wollte, im Wind.

Mein Partner hatte das Buch immer dabei und bat den Guide mal ein paar Würfe mit der Rute zu machen. Der hatte tatsächlich Glück und fing eine wirklich schöne Meerforelle, blitzblank war die, so schön. Ich finde der Guide hätte auch nein sagen können, aber sicher wollte er zeigen, wie gut er doch ist. Mir tat die Schulter weh, der Körper ist total verspannt, lange nicht geworfen.

Das war unsere erste Woche, das Essen, die Weine und Asado war fantastisch gut, aber die Fischerei leider etwas slow.

Jetzt freuten wir uns auf die großen Fische!

Einfach traumhaft schön fließt dieser Fluss durch das breite Tal. Condore und immer wieder dieser Wind. Ich tue mich schwer, der Guide informierte uns nicht das man auch mal tiefer einwaten muss, die Schnur fliegt jetzt nur noch widerwillig annähernd in Richtung Traumfisch, dort wo die kapitalen stehen.

Biss! Ich sehe wie sich die lange Zweihandrute verneigt und Momente später dieser gewaltige blanke Fisch gelandet wird, bei mir nichts…

Meine Pausen werden jetzt immer länger, gestern hatte ich einen schweren Fisch an der Fliege der jedoch Augenblicke danach wider abkam, mir fehlte die Konzentration, mit meiner Einschätzungen bin ich ja immer ehrlich!

Die letzten zwei Tage haben wir Ausflüge gemacht ich wollte nicht mehr, das war alles zu viel verlangt.

Jetzt, Wochen nach dieser Reise und das geschehene Revue passieren lassend komme ich zu dem Schluss, dass dieser Reiseveranstalter von mir nicht empfohlen wird!

An dem Versprechen der großen Traumfische, die es gäbe hat er uns nicht teilhaben lassen.

Dieses geleakte Tagebuch Dokument ließ man einem Guide anonym zukommen.

Was war passiert? Hybris, die systematischen Fehleinschätzung eigenen Könnens, nichts Außergewöhnliches also.

Damit einhergehend auch…, stop hier liegt doch niemand auf der Couch!

So simple auch immer das eigene Hobby, unsere Passion erscheinen mag, am Ende des Tages einer Traumreise wird auch immer der Wunsch gestanden haben einen gewissen Erfolg gehabt zu haben.

Wer rastet, der rostet, wer lange nicht mit der Fliegenrute am Wasser war, dem gehen die vorher so sicheren Bewegungsabläufe womöglich nicht so flüssig von der Hand. Wer noch dazu vorher wenig Praxiserfahrung im casten mit der Zweihandrute hatte, wird dann unumgänglich an dem gewaltigen Berg der fehlenden Praxis scheitern. Jedem der seine Traumtour in vollsten Zügen genießen möchte, kann ich wärmstens ans Herz legen zumindest einen Auffrischungswurfkurs zu belegen. Am zielführendsten wäre diese Praxisauffrischung mit den Ruten und Schnüren, die man auch auf der kommenden Reise benutzen wird!

Tight lines, ein Guide

News: Die kommende Patagonien Saison

Liebe Gäste, die Neue Patagoniensaison eröffnet in wenigen Monaten, genauer in 8 Wochen, im November. Argentinien wird nach ofiziellen Erkenntnissen der argentinischen Behörden seine Grenzen für den Turismus schon Ende Oktober öffnen. Gesichert wird die Einreise ohne Quarantäne auflagen für geimpfte mit internationalen Gesundheitspass sein.

Gerne sind wir für weitere Fragen eines typischen Reiseablaufes unserer Programme für  Sie zu erreichen.

lassen sie sich inspirieren: https://latitudsuranglers.wordpress.com/referenzen/links-zu-einigen-unserer-artikel/

Wir freuen uns auf euch,

Carolina&Heiko

Eine Anekdote…

Ich erinnere mich gerne an eine mir zugetragene Anfrage von einer Onlineplattform, auch Fachforum genannt. Es ging um das Fehlen einiger notwendiger fachlicher Info betreffend auch meiner Passion.

Sympathisch war das insofern, als das„Er“ im argentiniennahen Ausland lebte und die vorher geführte, durchaus fruchtbar Konversation, die auch für mich durchaus interessante Fakten brachte. Nach diesem bilateralen Austauch an essenziellen zum Thema saisonale Fliegenwahl unter Berücksichtigung geostrategischer Gewässer Wahlen bedankten wir uns gegenseitig und haben nie wieder voneinander gehört.

Natürlich, diese Informationen, auch wenn sie lediglich von allgemeiner Fliegenfischer Natur sind, werden immer unvollständig bleiben, und das ist gut so. Fliegenfischen und Reisen, auch wenn es nur der Jahresurlaub ist, der einem zur Verfügung steht, heißt neues erleben, entdecken und immer auch etwas zurücklassen für das kommende.

Jahre danach las ich seinen umfassenden Erfahrungsbericht aus einer Region in Argentinien, die mir nicht unbekannt ist. Von tollen Asados mit der Familie und unverschämten Landbesitzern, die ihn beim Betreten und überklettern von eingezäuntem Boden belästigt haben. Der Wagen der Familie mit nichtargentinischen Kennzeichen war während dieser Erfahrung nicht wirklich eine Hilfe…

Neue Patagonien Saison

“Nur” noch 28 Wochen bis zum Patagonien Saisonauftakt!

Die uns wohl häufigst gestellte Frage in den letzten Monaten war: was mache ich wenn ich die schon gebuchte Reise unerwartet auf Grund der Covid Situation nicht antreten kann?

Wir können Sie beruhigen! In diesem Fall wird ihre verbindliche Traumtour lediglich verschoben und  gemeinsam werden wir auf Basis der persönlicher Beratung einen neuen Reisezeipunkt festlegen!

Wir möchten Euch informieren, dass wir auf Grund des schon entfallenen Saisonauftaktes 2020/21 die entsprechend angehäuften Buchungen für die kommende Saison erwarten.

Kurzfristige Buchungsanfragen werden möglicherweise nicht verbindlich umgesetzt werden können!

Daher: bitte plant so langfristig als irgendwie machbar damit wir Euren Trip in gewohnt solider Weise gemeinsam verbindlich machen können. LSA wird (wie in der Branche oft üblich) kein „Outsourcing“ betreiben, dh. die Gäste werden von unserem Team nach wie vor persönlich betreut, versprochen!

Noch nicht sicher wo es hingehen soll? Lassen Sie sich inspirieren, hier findet ihr eine Auswahl unserer Reisepublikationen:

Bis dahin, tight lines!

Carolina & Heiko

The mistakable design of an fly rod

 

 

 

I appologize for the rather artistic display of the rod… got to stick to copyright policies
Disclaimer: This field experiance is not meant to bash a manufacturer but to point out an doubtfull design.

The mistakable design or how to break a fly rod…

It’s time to share an interesting topic! A subject which I once was able to discus on a different online stage years ago. And back in december 2019 the last season, I had this graphic experience:

A client of mine brought an “Arctic Silver” fly rod down to Patagonia…

I have to mention the term “fly rod” since the term Arctic Silver®     is a engeneering corporation and Registered Trademark  back from 2009

During a break after some fantastic fishing as usual, he offered me to try out the rod and line combo, which I admit was effortlessly fun to cast! After doing some casting I laid the rod beside and we talked about the upcoming planes for our fishing journey.

Ok, back to the topic. He eventually started fishing, well; he did one cast which was accompanied by a strange noise: a cracking, popping like noise which we all know isn’t very pleasing to hear… Almost immediately, the entire remaining rod blank plunged into the river…

What happened? We than figured, that the rod during our conversation, must have slipped into the shallow water and gravel went in between the handle and blank and blocked/ jammed the free movement.

Needless to say that he became grumpy due to the obvious rod failure. But since he purchased the rod as a bargain and brought it over as a backup rod, all was good. Later that night on the campfire a vital discussion raised about pros and cons concerning this very rod design… what can I say: it never happened to us and the fly rods we are used to fishing with. All of them legit fly fishers, well travelled and experienced.

IMHO there might be something wrong with the Arctic Silver rod design!

 

To be continued:  Robert Selfors „most innovative fly rod ever“ philosophy or do we need a better mousetrap?

 

 

 

Das verkannte Design: Rutenbruch!

 

 

 

Entschuldigt die eher künstlerische Darstellung dieser Rute aber das Copyright  ermöglicht es mir…

Das hier geschilderte ist kein Marken Bashing! Es schildert was bei der Umsetzung eines fragwürdigen Design am Fischwasser passieren kann. 

Einige Jahre zurück hatte ich in einen online Gerätetest meine Bedenken betreffend des Designs eines durch crowd funding realisierten Ruten Projektes kommentiert.

Nun ist es passiert! Unter den mitgeführten Fliegenruten einer meiner Gäste befand sich eine „Arctic Silver“Fliegen Rute.

Ich benutze den Terminus “Fliegenrute” da Arctic Silver® das seit 2009 eingetragenes Warenzeichen eines technischen Unternehmens ist.

Ich habe nach langen hin und her des Abwägens beschlossen diesen Fakt des Geschehens zu schildern und in einem weiteren Kapitel mich mit der Firmenphilosophie dieses Rutendesign auseinander zu setzen.

Rutenbruch

Während eines patagonischen windstillen Morgens im Dezember 2019 und nach einer phantastischen Trockenfliegen Fischerei am Bach, bat mir der Gast an, doch einige Würfe mit dieser Rute zu machen.

Ich kann durchaus sagen interessant! Begleitet von einem leichten tac, tac, dem Anschlagen des Rutenblanks im Griffstück (Windstille!) oder war es mein Wurfstil?, ließ sich die Schnur mit einer Leichtigkeit casten wie ich sie nur von einer gut abgestimmten Rute / Schnur Kombination kenne.

Beeindruckt nach einigen Würfen, legte ich die Rute zur Seite und wir beobachteten die Forelle am gegenüberliegenden Ufer, die steigend kleinste Aufsteiger nahm.

Zurück zum Geschehen, mein Gast begann wieder zu fischen oder besser er machte einen Wurf begleitet von diesem unangenehmen Geräusch brechenden Carbons…

Augenblicklich löste sich der Rest des Blanks und viel ins Wasser. Was war passiert? Wir fanden heraus, dass die Rute beim Ablegen wohl ins Wasser rutschte und so Fremdkörper in den hohlen Rutengriff gelangten. Was es letztlich war das den Blank platzen ließ ist nicht mit sicherer Wahrscheinlichkeit zu sagen, es war wohl die Kombination aus verklemmten Kiesel in Verbindung mit Resten von Schwemmholz auf die der Blank beim Schwingen traf.

Schlechte Laune wegen dieses hohlen Griffs war das Wenigste. Aber diese legte sich recht schnell, nachdem er mir erklärte, das es lediglich eine günstig erstandene back up Rute war, die er für seine Reise erstanden hat.

Später dann am Abend, als wir mit der Gruppe am Feuer saßen, entfachte eine lebhafte Diskussion betreffend dieses Rutendesign. Pros und Contras betreffend dieser Fliegenrute machten die Runde und wir stellten einvernehmlich fest, dass keinem von uns (und unserem herkömmlichen Ruten) bisher ähnliches widerfahren ist…

In der Fortsetzung:

Ein technisches Potbourri aus Deflektion und Punktlast

Der Watschuh Blues Teil 2/2

Der Watschuh Blues

„Ich versuche hier, wie auch im Wathosen Artikel, einen Kreis zu ziehen zum Thema Watschuhe im allgemeinen und dem ein und anderen Watschuh Kandidaten und Situationen im Besonderen. Die hier geschilderten Situationen und Erkenntnisse sind die von mir persönlich gemachten, ob als Rucksackreisender, als Guide oder auf meinen privaten mehrmonatigen Fischtouren in Patagonien.“

Korkers Watschuhe, der verkannte Dialog zwischen Form und Funktion.

Im Fall der Watschuhmarke Korkers (ab jetzt K’s genannt) ist deren Schnittmenge, so meine Erfahrung, ein nicht abklingendes in einem Tunnel geborenes Drama das in der Sackgasse des Versagens endet. Harsch, nicht war? Aber wartet ab… Ungleich anderer Watschuhmarken die ich persönlich während des Auslebens meiner Passion kennenlernte, mit inbegriffen die Marken die meine Angelpartner und Gäste verwenden, waren die K’s mein persönliches highlight.

Es kommt ja immer so, was auch immer nicht den Geist aufgeben sollte verabschiedet sich im falschen Moment. So geschehen mit einem meiner treuen Begleiter einem uralten Vision Watschuh, tolle Qualität, langlebig, wenn auch schon neu besohlt, er warf das Handtuch während der Golden Dorado Fischerei bei uns im Norden Argentiniens.

Treuer Begleiter:ein Vision Watschuh

geflickte „K’s“!

Der Zeitpunkt war alles andere als günstig: ich hatte einen unverrückbaren Termin wahrzunehmen: ich musste in wenigen Wochen am Strobelsee sein. In der Kürze der Zeit hatte ich die Wahl zwischen einem Argentinischen Borgers, DEM Watschuh hier bei uns bestehend aus Pappmaché und Plastik (aus regionaler Herstellung) und einem lieferbaren Modell der Firma „Korkers“. Wie gesagt, lieferbar, aber ganz sicher nicht meine erste Wahl, keiner der beiden Schuhe! Ich bestellte sie also, hier bei uns in Argentinien, einem lokalen Tackel-Dealer, Watschuhe der Firma „K“

Die „K‘s“, das Modell „Redside„ mit dem Wechselsohlen System, eine pfiffige Idee dachte ich mir… Der erste Eindruck (die Trockenanprobe) mit den obligatorischen Laufmetern: perfekt gekauft, passt wie gewünscht. Und leicht ist er!

Hochmut kommt vor dem Fall oder „Das böse Erwachen“

Gazellen gleich am Ufer von Stein zu Fels springend und meinen Gästen folgend schlaue Ratschläge gebend, so vergingen die ersten Tage am See. Sicher, ich bin kein unsportlicher Typ, aber herunter auf meine „K’s“ blickend war ich bereit mir zu gestehen, dass dieses leichte, patentierte Schuhwerk sicher einen nicht geringen Anteil an dieser Unbeschwertheit trugen. Zumal ein jeder hier mit groben Watstiefeln unterwegs war…

Unbeschwerte Zeiten!

Die unbeschwerte Zeit verging wie im Flug, aber dann kam der Moment des bösen Erwachens. Nach lediglich 6 Tagen Arbeitseinsatz am See klebte ich mir die Neopren Füßlinge der Wathosen mit Klebeband ab, um diese vor den Felsen des Strobelsees zu schützen. Was war passiert? Natürlich trug ich noch immer meine“K’s“!

„Entwickelt für maximalisierten Spaß.“

Zerstörter Korkers Watschuh

„Korkers, der Verwandlungskünstler unter den Watschuhen und das mit Zuverlässigkeit und Sicherheit“

so der Originaltext aus einem online Gerätetest!

Aber zurück zum Schadensbild: Beide Watschuhe (!) wiesen seitlich an der Fußaußenseite, zusätzlich zum internen Drainagen-System (sicher patentiert!), ein weiteres, ganz individuelles System auf: in Form des nicht mehr vorhandenes Außenmaterials! Das Kunststoff Gewebe im Außenbereich des Schuhes war verschlissen.

 

 

„Ihr einzigartiges, patentiertes Sohlen System machte die Firma weltberühmt. Jeder der zum ersten Mal ein Korkers kauft, wird ihn nicht so schnell wieder hergeben!”

Orig. Werbetext

Als ich die Schuhe dann einer genauen Inspektion unterzog, viel mir auf das sich die Aufnahmen der Sohlen- Verriegelung-Lasche im Frontbereich des Schuhs im Zustand der Auflösung befand: der zu labile/dünne Kunsstoff war am Ausbrechen. Allerdings, den Gipfel des Versagens erreichte der Schuh einige Zeit später beim watfischen auf kiesigen Grund.

Zwischen der Sohle und dem eigentlichen Schuh sammelte sich der Flusskies und weiteres Schwemmgut. Was dazu führte, dass die seitlichen Kunststoffverriegelungen mit der Zeit nachgab. Dann, später, nach dem queren einer versumpften Passage, viel mir das schadenfrohe Grinsen meines Partners auf.

Durch eingedrungene Fremdkörper verformte Sohle

Deutlich ist die beibehaltene Form des so ein orig. Werbetext: „ständig verbesserten Design“ zu erkennen.

Der zeigte nur mitleidig grinsend auf meinen Watschuh: lediglich noch am Druckknopf baumelnd hing die patentierte „Kling On“ Sohle.

„Die Marke Korkers steht für absolute Qualität und Innovation!“

Orig. Werbetext

Zum Schadensbild

Ich bin mir durchaus bewusst das der „Redside“ Watschuh das Einsteiger Modell von Korkers war (und noch ist). Allerdings, dieser Totalausfall nach kürzester Zeit ist alles andere als repräsentativ. Da helfen auch die features des Wechselsohlen Systems nicht.

 

Kein Witz!, diese verloren gegangene Wechselsohle fand ich an einem patgonischen Lachsfluss:

Das Resultat eines wenig durchdachten Watschuhkonzeptes!

 

 

Ein weiteres „K“ Highlight

Ist das patentierte  BOA Schnell-Schnürsystem“ es soll, so verspricht uns der Werbetext:

„Absolut perfekt sein und mit unschlagbaren Vorteilen gegenüber jeglichen anderen herkömmlichen Schnürsystemen mit Schnürsenkeln“

Orig. Werbetext

BOA, ein patentierte Schnellschnürsystem…

Meiner Erfahrung nach ein zusätzliches Feature das, einmal so richtig heran genommen, für gar nicht soviel Heiterkeit sorgt:

Liebe Leser, entschuldigt bitte, ich werde ein wenig ausholen, denn schließlich soll der Text auch einen gewissen Unterhaltungswert bekommen, da dessen momentaner Hauptakteur so Himmelhoch gehoben wird…

Gewässerfakten, gewidmet der „Korkers“ Entwicklungs Abteilung

Die Eigenheit einiger Fließgewässer besteht darin das diese unterschiedlichste Strömungsformen generieren, die zu Schwemmzonen und Sedimentation führt, der Ablagerung klastischer Sedimente, dem Silt  umgangssprachlich auch „Schluf“ genannt.

Es sind feinste mineralische Bestandteile in Korngröße von tausendstel mm! Zum Vergleich mit dem menschlichen Haar in hundertstel gemessen, ist der Silt nicht mehr sichtbar! Dieser Fakt ist dem Kaugummi kauenden US Designer offensichtlich entgangen! Weil, einmal in solch ein Sediment Bereich gelangt, weil es unvermeidbar ist! verpufft der ach so nonchalant Werbeslogan des:

„perfekten unschlagbaren Boa Schnürsystems“

Orig. Werbetext

und die Beißzange muss her um die Stahl Schnürsenkel zu durchtrennen, weil:

Das eingedrungene Sediment hat das mechanische Schnürsystem geblockt und ist nicht mehr konventionell zu öffnen.

„Korkers moderne, hoch funktionelle Watschuhe“

Orig. Werbetext

Korkeres bietet das Nachfolge Modell Redside nun nach zahlreichen Reklamationen mit verstärktem Lateral Bereich an. Allerdings, das Material des gesamten Veriegelung Systems, Lateral und der Verriegelung-Lasche samt Aufnahme wurde bis zum heutigen 8. neuesten Modell beibehalten.

Stand Anfang 2021

Das Prädikat basierend auf meinen Erfahrungen:

„Korkers“ sind absolut nicht empfehlenswert!

Was ist ein guter Watschuh?

Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es auch unter den Watschuhen nicht, (ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren!) Ich habe gute Erfahrung mit einer bekannten US Marke gemacht, allerdings, sobald man das Wasser verlässt wird man sich wieder bewusst, wie schwer die Dinger doch sind.

Anspruchsvolles „Watufer“

Felsen und Treibgut: Terrain für einen soliden Watstiefel!

Sicherheit hat sein Gewicht und viele Strecken die ich am Wasser zurücklege führen unweigerlich über Felsen-gesäumtes Ufer, da war ich mehr als einmal froh, wenn die robuste Ausführung eines Watschuhs meine Knöchel vor schlimmeren bewahrt hat.

Eine leichte Ausführung? Für mich nicht denkbar. Ein Lösungsansatz auch bei Watschuhen gilt: übermäßiger Gebrauch führt zum frühen Tod, ich habe mir alle Schuhe kapput gelaufen, allerdings nicht beim Fischen respektive des Waten. Das Walgen des Schuhs führt zum Ablösen des Sohlen und im schlimmsten Fall löst sich beim nicht vernähten Unterbau (der eigentlichen Basis der Sohle) dieser komplett.

Ausgediente Simms Watschuhe, lediglich normaler! Verschleiß über einen langen (Wat) Zeitraum!

Die von mir gefundene Lösung eines haltbaren Watschuhs ist äußerst profan: ich habe generell 2 Paar Stiefel in meinem Gepäck! Da ist das „Leichtgewicht“, den ich bei leichtem Gelände nutze, auch wenn es so einige Tages Kilometer sind die ich auf diese Weise zurücklege. Denselben benutze ich auch während eines Fischtages auf dem Boot.

Mein anderer Begleiter ist für den deftigen Gebrauch, weiteste Distanzen im schwierigen Gelände: Felsen und Treibholz verblockte Ufern, für die Kletterei und die Wege durch dichte Urwälder, dort wo die Sicherheit vorgeht.

Neues eingehauchtes Leben: Spax und Draht!

Das ist meine Wahl und es ist meine alleinige Lösung den Watschuh „haltbarer“ zu machen. Natürlich bleibt es nicht aus das auch diese Anwendung irgendwann einmal an die Grenzen eines Watschuhes gelangt: Spax- Schrauben und eine Rolle Draht, die habe ich generell dabei, das hat so manchen Schuh den ein und anderen Watkilometer mehr eingehaucht….

Watschuh/stiefel Alternativen

Die gibt es durchaus! Bei 40 °C und wolkenlosen Himmel nutze ich die leichtere Version eines Watstiefels: angenehm zu tragende, nicht Knöchelhohe Slipper aus Neopren und griffiger Sohle, wie anders sollte, ich ins Kajak gelangen?

Immer wieder liest man auch von Hilferufen verzweifelter rucksackreisender und deren Dilemma des nur bedingt vorhandenen Volumens und der gleichzeitigen Notwendigkeit des Mitführens eigener Watschuhe.

Meine Lösung während der langjährigen Patagonien reisen mit Rucksack waren keine Watschuhe im Gepäck zu haben! Einmal angekommen besorgte ich mir Gummistiefel in Übergröße, schnitt diese über knöchelhoch ab und versah diese mit Schnürsenkeln, voilà!

Problematisch Kann es werden, wenn man die Fischerei vom Belly-Boot als eine weiter Passion für sich entdeckt hat: nicht alle Watstiefel sind kompatibel mit den Flossen, es empfiehlt sich diese beim Watschuhkauf dabei zu haben. Vom Verstauen der nicht passenden Watschuhe im B-Boot selbst und die Flossen lediglich mit Watstrümpfen zu benutzen ist eher abzuraten. Denn dies generiert ein weiteres Problem: die passenden B-B Flossen zu finden in die unsere so „Schuhlosen“ Füße passen, dürfte sich schwierig gestalten. Und ja, ich rate von Flossen aus dem Tauchbereich ab, es sei denn sie sind ein junger Hüpfer und/oder sind der sportlichere Typ…

Mein Resümee

Wer billig kauft, kauft zweimal! Und wer ein günstige Marke erwirbt, der hat A: hoffentlich seine Hausaufgaben betreffend des passenden Einsatzzwecks seiner Watschuhe gemacht. B: oder ein vorher hochpreisiges bewährt seriöses Produkt erworben das Marketing bedingt preisreduziert ist. Und last but not least: kauft bei Eurem Fachhändler vor Ort, am besten in Begleitung eines Kenners und selbstverständlich unter Zuhilfenahme des sachkundigen Fachhändlers!

Der Watschuh Blues Teil 1/2

 

„Ich versuche hier, wie auch im Wathosen Artikel, einen Kreis zu ziehen zum Thema Watschuhe im allgemeinen und dem ein und anderen Schuh – Kandidaten im Besonderen.  Die hier geschilderten Erkenntnisse und Situationen sind die von mir persönlich gemachten, ob als Guide, Rucksackreisender, oder auf meinen privaten mehrmonatigen Fischtouren in Patagonien

Der „Watschuh Blues“

Wertvoll sind selbstgemachte Erfahrungen, die, hat man sie einmal hinter sich der ein und andere gerne teilt und sie weitergibt. Bei der Ausführung unserer Leidenschaft sind nicht wenige auf das Feedback anderer betreffend eines Produktes angewiesen bzw. möchten jegliche Überraschung in negativer Hinsicht ausschließen. Was bleibt also? Man kauft auf Empfehlung eines Freundes und anderer oder lässt sich im Fachgeschäft beraten. Eine andere Möglichkeit bieten einem so genante „Produktempfehlungen“ und „Gerätetests“ auf den Markenportalen, sogenannte „Fachforen“, solchen, wie jeder weiß, nicht kommerziellen Webseiten. Oder aber aus den Inhalten der Print presse, die sich selbstverständlich auch eine gewisse Unabhängigkeit bewahrt hat.

 

Das Äquivalent des Schuhwerks eines anspruchsvollen Höhen-Alpinisten ist der Watschuh des Fliegenfischers! Oder andersherum: mit high heels oder Flip-Flops auf Bergwanderung oder besser doch nicht? Zumindest ein paar feste Slipper, das reicht auch nicht aus? Ok, here we go! Metapher können hilfreich sein, die Wahrscheinlichkeit einen erfahrenen Alpinisten in Extremhöhen in Sportschuhen anzutreffen dürfte unwahrscheinlich sein. Fehlende Isolation, keine Möglichkeit die Automatiksteigeisen akkurat zu befestigen, um die vereisten Passagen sicher zu durchsteigen, um so den Gipfel zu erreichen, so zumindest war das zu meiner eigenen Zeit als Höhen-Alpinist.

Auch das Wandern ist des Fliegenfischers Lust…

Eine Annäherung

Wer heute im gut sortierten (auch online) Fachhandel den passenden Watschuh sucht, findet von den Flats- Watschuhen bis hin zu Expeditions -Watstiefeln jeden erdenklichen Schuhtyp. Er kann zwischen Modellen mit unterschiedlicher Sohlen Härte und Profilierung, den unterschiedlichsten Schafthöhen -materialien, und Accessoires wählen. Was alle diese Waren gemeinsamhaben ist, dass sie generell das beste Produkt erwerben, das zurzeit auf dem Markt ist, klar doch!

„Watschuhwerk“

Eine Sortiment Klassifizierung der Hersteller von Watschuhen die als Orientierungshilfe für den Kunden dienen könnte existiert im groben. Die Zuordnung bestimmter „Disziplinen“ vom Fischen auf sandigen Flats der Südsee über den schweren hochschaftigen Watstiefel für den groben Gebrauch in ungemütlicheren Gefilden sind durchaus definiert, nur um einige zu nennen.

Und für all diese Eventualitäten gibt es ein kompatibles Wat-Schuhwerk! Es kommt als Leichtgewicht oder spürbaren Ballast, in allen Farben und Materialien. Es kommt zum Schnüren und zum “Drehen“, mit Gummi oder Filz und diese auch noch gespickt mit “Spikes“. Auch mit Gummi und Filz gleichzeitig oder mit applizierten Aluminium-Rahmen. Es kommt bretthart und doch zum Laufen gedacht und es kommt gleich eines Wanderschuhs: bequem und doch zum Waten gemacht (hatte ich noch nicht an…)

Die Anforderung an einen Watstiefel

„Warum also mit einem Schuhwerk am Gewässer unterwegs sein das gerade mal dafür prädestiniert ist das frontale Wasserhindernis des örtlichen Golfklubs zu reinigen?“

Ein Watschuh soll uns Sicherheit geben beim bewaten verschiedenster Gewässer. Ob es der zu querende Wiesenbach ist oder das Waten im Bach des heimischen Vereins. Oder das stramm strömende Fließgewässer, um auf die immer grüne andere Seite zu gelangen…

Die Grüne andere Seite…

Wie auch immer der Untergrund beschaffen sein mag: Sand, Kies oder Stein, veralgt und verschlammt, felsig oder alles vereint: Der Schuh sollte passen und uns Sicherheit vermitteln.

Anspruchsvolles Gelände!

Der Watschuh sollte auch deshalb passen, weil es nicht nur das Waten ist aus dem so mancher Fischtag geschaffen ist. Da gibt es jene Fliegenfischer die den ein und anderen Meter zurücklegen müßen, um ihr Objekt der Leidenschaft zu erreichen. Und die Fliegenfischer unter uns die Sache gerne ein wenig „sportlicher“ angehen und auch in anspruchsvollen Gelände unterwegs sein müssen, sprich die Kraxelei, hoch und wieder runter also! Der andere geht es eher entspannt an: zwischen ihm und seinem Gewässer liegt eine eher überschaubare Strecke die bequem zu Fuß zurückgelegt wird. Auch ist die Anforderung eine andere und erinnert mit dem zu begehenden Untergrund eher an den gemütlichen Sonntagsspaziergang.

Die Feinabstimmung

„Die Eignung für den jeweiligen Wateinsatz kann man vor allem an drei Bausteinen eines Watschuhs festmachen: der Sohle, dem Schaft Material und der Schafthöhe. Je fester der Watschuh/stiefel, desto extremer können die Anforderungen sein“.

Ein weiterer Aspekt heißt „Komfort“. Leider verhält es sich meistens so, dass je fester Schuh und Sohle sind, desto mehr Abstriche muss man beim Geh Komfort machen. Klar ist aber auch, dass in schwierigem Gelände die Trittsicherheit sowie der Schutz dem Komfort übergeordnet sind.

Daraus ergeben sich die beiden entscheidenden Fragen für den Kauf: Für was braucht man den Watschuh überwiegend und was für ein Fliegenfischertyp ist man/ Frau?

Dabei sollte man ehrlich zu sich selbst sein. Am besten überlegt man sich, wie oft man in leicht zu bewältigender Watumgebung, anspruchsvolleren Regionen und eher technischem Gelände (mit Klettereinlagen und wirklich gröbsten langen Passagen) unterwegs ist.

Technisch leichtes Watgelände!

Ein Beispiel: Wer lange (Wat) Distanzen auf seiner Fischtour zurücklegen will und noch dazu in deftigem Gelände, sollte sich einen Watschuh mit festen trittsicheren Sohlen und hohem Schaft zulegen. Ist man ausschließlich auf „Vereinsgelände“ unterwegs mit lediglich kurzen (Wat) Laufdistanzen, gibt einem ein leichterer Watschuh mit weicherer, gut abrollender Sohle ein „anderes“ Waterlebnis. Der Komfort steht eindeutig im Vordergrund.

Miteinberechnen bei der Auswahl des passenden Watschuhs sollte man auch das Körpergewicht. Je schwerer man selber ist, desto höher und fester sollte der Schuh sein. Die Entlastung, die die Fußmuskulatur durch einen hohen Schaft und festes Obermaterial bekommt, ist nicht zu unterschätzen. Und wer labile Sprunggelenke hat, wird die Stabilität von über knöchelhohen Schuhen nicht missen wollen.

Ein Watschuh für ALLE Kriterien?

Also nun, welches sind die Watschuh Kriterien für mich?

Die Parallelen zum Thema der Wathose sind offensichtlich:

„Qualität und Langlebigkeit“

Allerdings kommt hier ein wichtiger Aspekt zum tragen, der beim Thema Wathose nicht erwähnenswert war:

Der Punkt der Sicherheit!

Ein warum auch immer falsch erworbener Watschuh kann einem schon nach kürzester Zeit den Tag am Wasser vermiesen oder einen schlimmstenfalls monatelang außer Gefecht setzen. Dann nämlich, wenn die überwiegend grasige Beschaffenheit des Reviers und das Belaufen dessen mit Filzsohlen in einem Fiasko endet…

Die Filzsohlenfalle!

Daher, die richtige Sohlen Wahl sollte, nachdem die grundlegenden Punkte eines Watschuhs erörtert wurden, ein weiterer essenzieller Aspekt beim Kauf eines Watschuhs sein. Watschuhe mit Filzsohle, das wissen wir jetzt, sind für diese oben genannte Situation nicht geeignet. Auch das die oftmals propagierte Aussage das Filzsohlen die Wahl für veralgte und rutschigen Untergrund sein sollen, kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung widerlegen.

Eine Anekdote

Filzsohlen auf nicht sichtbar veralgten, aber denoch spürbar glatten Felsen werden zur lästigen Falle. Sie geben einem erst sicheren Halt, wenn man mit den Füßen eingekeilt zwischen den Felsen steckt oder tragischer, man von der Vertikalen in die Horizontale gezwungen wurde, eine eher späte Erkenntnis also!

Eine unkonventionelle Lösung kann auch das weg Rubbeln der Algen mit dem Schuh selbst sein: die Filzsohle fungiert in diesem Fall als ein Radiergummi! Ein beinahe spiritueller Zeitvertreib mit sofortigem Resultat, denn man kann die so abgelösten Übeltäter als trübes etwas davonschweben sehen und die Griffigkeit der Sohle ist sichergestellt.

Das allerdings kann nicht Sinn und Zweck eines Watschuhs sein! Selbst Felsen mit konturloser trockener Oberfläche die mit noch trockenen Filzsohlen betreten worden sind eine Falle: kein Halt ist garantiert! Um das herauszufinden braucht es entweder einen Kompetenzlosen Fachverkäufer oder die eigene Erfahrung. In meinem Fall war die Fachkraft auszuschließen.

„Das Laufen mit trockenen! Filzsohlen auf von Wind und Wetter blank polierten Felsen ohne Struktur (kein Kies!) gleicht einem Balanceakt!“

Nicht für Filzsohlen geeignet!

Ein weiterer Grund von Filzsohlen Abstand zu nehmen ist dessen notorisch schlechte Eigenschaft aufgenommene Feuchtigkeit nach Beendigung eines Angeltages wieder abzugeben. Die Schwamm gleiche Struktur des Filz speichert Wasser und hilft ungebetenen Gästen wie z. B.. Der Didymo Alge zu überleben und diese in andere Gewässersysteme zu verbreiten.

Auch von einem neueren Produkt, der synthetische Filzsohle aus Polyesterfasern empfehle ich Abstand zu nehmen aus den oben genannten Gründen. Auch diese sind ein Albtraum für jeden Gewässer Bewirtschafter!

Daher: Filzsohlen empfehle ich aufgrund dieser Fakten und meiner Erfahrung niemanden!

Das V- Wort

Vibram- Sohle ist hier das Zauberwort und gibt einem auf (meinen) Felsen im Gegensatz zu Filz die notwendige Sicherheit einen Fischtag heil zu überstehen! Und wenn es dennoch tückisch werden sollte: cleeds oder studded, die Anglizismen meinen nur eins: Spikes! Sie kommen in den verschiedensten Formen passend für alle Sohlen Typen und haben alle eins gemein: sie sind griffig!

Die mit Wolfram Karbid (Tungsten) beschichteten Metallspikes finden sich im Watschuhzubehör auch bei ihrem Tackeldealer und sind auch für den nicht Ikea erfahrenen einfach zu verschrauben.

Eine weitere Option sind abnehm/schnallbare spikes bzw. Aluminium Profile, die mit der Sohle verschraubt werden.

Die Pflege eines Watschuhs wieder ein Thema über das es sich trefflich in einem separaten Artikel schreiben ließe! Ich versuche es kurz und verständlich.

Der 0/8/15 Watschuh selbstverständlich in Kunststoff mit Kunstlederapplikationen, (Kunststoff) ist der unprätentiöse Kandidat.

Die Hydrophobe Eigenschaft von Kunststoff und dessen Verarbeitung in einem Watschuh lassen, ihn ohne wirklich notwendige Fürsorge auskommen. Wer ihn rasch durchtrocknen möchte, kann ihn ohne weiteres auch in die Sonne stellen oder an einen warmen Ort verhohlen. Gröbste Verschmutzungen werden mit Wasser oder trocken abgebürstet, fertig!

Für die Leser der jüngeren Generation:

https://de.wikipedia.org/wiki/08/15_(Redewendung)

Eines der anspruchsvollsten Reviere für einen Watstiefel…

Watschuhe aus Leder oder Kunststoff, geklebt oder genäht?

Die Antwort ist äußerst komplex! Qualitative wertige Watschuhe kommen in einer Kombination von vernähter und geklebter Komponenten! Dazu gehört (nach meinem Verständnis) die Materialkomposition von Echtleder mit Kunststoff. Oder lediglich eine einzelne Komponente: Kunststoff!

Wer den beinahe* Kugelsicheren Watstiefel vorzieht, wählt den Schuh gefertigt aus aromatischen Polyamiden oder Aramidfasern.

Dieser Schuhtyp kommt ohne Leder aus.

Vice versa kommen „billige“ Watschuhe wie sie als Zeitschriften Abonnement Beilage entsorgt werden (wir erinnern uns an die Wathose) lediglich aus Voll-Kunstoff (Ausnahmen im Promill Bereich bestätigen die Regel!) mit einem verqueren Umkehrschluss: der entsprechenden Halbwertzeit.

*Zum Thema beinahe Kugelsicher in Verbindung mit Aramidfasern, die mit zu den stabilsten Industriefasern gezählt werden. Auch wenn diese Fasern mit die höchsten Zugkräftigkeit und Zähigkeit aufweisen und der Schmelzpunkt bei über 370 °C liegt, gegen einen noch feuchten Leder Watschuh am wärmenden Lagerfeuer mit Funkenflug vergeht unser technisch ausgereifter Watschuh wie einst die Flügel des Ikarus…

Der Anspruchsvolle Ist der Watschuh aus Echtleder und Kunststoff Komponenten mit einem Geklebten/vernähten Sohlen Aufbau. Diese Sohlen können ausgetauscht werden, was die Lebensdauer des Schuhs deutlich verlängert.

Der „Anspruchsvolle Watschuh…

Im Gegensatz zum Kunsstoff ist Leder allerdings (Sicht und spürbar) hydrophil, also Wasser Aufnehmend. Wer diesem eine Pflege alá 0/8/15 Watschuh zukommen lässt wird nicht lange Freude daran haben! Kommt es zu längerer Einlagerung oder Pausen zwischen dem Wateinsatz empfiehlt sich daher eine laangsame Trocknung des Schuhes.

Das Trocknen auf der Heizung oder neben dem gemütlich prasselndem Ofenfeuer ist nicht geeignet die Qualität des Schuhes zu garantieren.

Ein weiteres Augenmerk sollte man (wenn verbaut) auf die generell unsichtbar eingesetzte innere Zehenschutzbox legen. Sie befindet sich, wie das Wort schon sagt, im Zehen Bereich zwischen dem Lederaußenmaterial und dem Fuß. Und hat die Tendenz bei fortschreitendem Alter eines (Echtleder) Watschuhes zu kollabieren. Das hat nichts mit mangelhafter Qualität des Produktes zu tun. Der fortschreitende Alterungsprozess und (oder) das schnelle Trocknen mit dem Resultat der Schrumpfung des Lederaußenmaterials führt zur Verformung der Kunststoffkappe. Mir hat eine solche Situation die Wattage dermaßen versaut das mir nichts anderes übrig blieb, als zur Zange zu greifen und das Plastik heraus zu operieren!

Der Echtlederwatstiefel

Auf meinen Fischtouren sorge ich dafür das die Echtleder Watstiefel niemals austrocknen! Das garantiert mir einen gleichbleibenden Komfort, der sich nicht nur auf den ersten Laufmetern zeigt, sondern schon beim Anziehen.

Im folgenden 2. Teil der Serie:Ua. auch wie dreiste Watschuhwerbung mit Fakten entlarvt wird….

Patagonien mit Latitud Sur Anglers

Patagonien und Fliegenfischen,

viele von Euch haben es auf der „Bucket List“

Und viele Fliegenfischer verbinden eine Fliegenfischer-Reise nach Patagonien mit dem finanziellen Gegenwert eines Kleinwagens…

Alleine schon die zeitaufwendige Flugreise das Mieten eines adäquaten Kleinwagens (möglichst 4×4) und die Sprachbarriere halten sehr viele von einer Reise nach Patagonien ab.

Informieren Sie sich bei ihrem Reisebüro! Bei entsprechend langfristiger Planung ist ein komplettes Paket an benötigten Flugverbindungen schon für relativ kleines Geld erhältlich und LSA bietet ihnen eine faire Alternative zu  den „Lodge Preisen“  

Patagonien mit Latitud Sur Anglers

Unsere Gäste haben die Möglichkeit unter einer Variation an Programmoptionen zu wählen die jedem (finanziellen) Gusto gerecht wird, ohne das die fischereiliche Qualität darunter leidet!

Ob Lachsfischen in Südpatagonien oder auf Meerforellen. Klassisches Bachforellen angeln in einem der Top Wiesenbäche. Ob auf, Namaycush und Regenbogenforelle. Kapitalste Bachsaiblinge und  Bachforellen mit der trockenen. Oder doch lieber zum Strobelsee?

Für den Genußfliegenfischer mit der Vorliebe eines rustikalen Cottages am See oder doch eher eine Hosteria beim Meerforellenfischen. Die 1000 Sterne Unterkunft im Zelt bieten wir für ALLE unsere Programme.

Das Guiding

Unser Guiding basiert auf dem klassischen zwei zu eins Verhältnis, dh. in der Regel teilen sich 2 Angler einen Guide.

Eine weiter Möglichkeit  ist das Exklusivguiding, dh. ein Guide ist verantwortlich für nur einen Gast. Diese Option ermöglicht es uns einen sehr personalisierten Service zu garantieren der genau auf die Bedürfnisse und Interessen des Gastes abgestimmt ist.

Eine weitere Guidingoption ist das „Begleitende Fischen“ dh. für den erfahrenen Fliegenfischer der eine gewisse Unabhängigkeit am Gewässer bevorzugt.

Und selbstverständlich ist Heiko Schneider als head Guide generell  in Patagonien anzutreffen und wird seine Gäste persönlich als Host und Guide betreuen.

Latitud Sur Anglers glaubt an den fairen Umgang miteinander! Deshalb werden Gruppen größer als für einen Guide machbar mit unserern  Lokalen argentinischen Guides ergänzt, die ebenso wie LSA über das Modernste Equipment wie Boote und 4×4 Fahrzeuge verfügen.

Unser Gästeservice

Wir erwähnen es nicht ohne einen gewissen Stolz, dass LSA der alleinige Deutsche Outfitter Patagoniens ist, der hier vor Ort in Argentinien Zuhause ist!

Jahr für Jahr verbringen wir die Sommer in Argentiniens und Chiles Patagonien und den Rest des Jahres vor unserer Haustüre im Mekka des Golden Dorado.

Wir sind immer informiert und arbeiten ihr kommendes Fliegenfischer Abenteuer, ob groß oder klein, gemeinsam mit ihnen aus, versprochen!

Unsere Referenzen

Wir freuen uns auf Euch

Carolina & Heiko

PATAGONIEN- FONTINALIS TOUR-

Patagonien -Fontinalis Tour-

Wo? Argentinisches Patagonien

Wann? Mitte November bis Ende Januar*

Der Plan:

Ordentlich Proviant, Zelte, Tackle, und eine Gute Portion Abenteuerlust!

Ihr fragt Euch sicher, warum ein solches Programm?

Nun ja, „size matters“, sagt der eine. Der andere wird dem Fakt gegenüber, dass es sicherlich noch spannender geht durchaus

aufgeschlossen sein.

Und natürlich die Freude mit der Fliegenrute gepaart mit der Trockenen, Nymphe und Streamer auf eine ganz besondere Art der Salmoniden pirsch zu gehen!

Programmdauer: 15Tage – 20 Tage 

Tour 1- Fontinalis Vinttersee-

Mit unserem 15‘‘ Drift Boot von mir selbst für die Zwecke der rauen Verhältnisse auf dem Wasser vorbereitet: Motor, umgebaute Ruderbank, stabile/sichere Casting- Rahmen und Drehstühle etc.pp.

Mit 2 Personen besetzt, bietet das Drift Bootes mehr als genügend Stauraum für „empfindliches Gepäck“ und zusätzliches Equipment.

Übernachtet wird generell draußen im Zelt.

Wir werden von div. festen Camps Exkursionen starten, um zu Fuß oder mit dem Boot die außergewöhnlichen Bachsaiblinge zu finden.

Fischarten: Bachsaibling, Regenbogenforelle.

Tour 2 – Fontinalis Camp-

Wir befischen eine Anzahl unterschiedlichster Bergseen mit mehrtägigen Camps an ausgesuchten Gewässern. Zugang mit 4×4 Fahrzeug und auch Tageswanderung mit dazugehörigen Camp zu abgelegenstem Bergsee.

Wir werden incl. Watfischen auch unser Drift Boot und / oder Belly-Boote nutzen.

Fischarten: Bachsaibling.

Der Ablauf bzw. die Reihenfolge dieser 2 Scouting Touren sind abhängig von den regionalen Wetterverhältnissen.

Der interessierte Fliegenfischer sollte eine Portion Abenteuerlust mitbringen und auch dem Draußen sein gegenüber aufgeschlossen sein. Auch eine Tageswanderung mit entsprechendem Gepäck sollte er genießen können.

Teilnehmerzahl: 1 Erfahrener Fliegenfischer

Fischarten: Bachsaibling und Regenbogenforellen

Touren wie diese sind ein Geben und Nehmen. Vertrauen und Genuss sind ein wichtiger Bestandteil unter gleichwertigen Partnern. Da ich selbst begeisterter Fliegenfischer bin wird das Programm ausschließlich im Rahmen des begleitenden Fischens stattfinden.

Inkludiert: Campingausrüstung: solider Zweiflammenkocher, Küchenzelt, 2 Schlafzelte, Vollpension, Drift Boot, Belly-Boot, alle Gewässertransfer, Gewässer mit Exklusivzugang, Airporttransfer Esquel.

*Auf Grund noch vorhandener COVID Restriktion existiert lediglich ein Zeitfenster. Der genaue Termin folgt.

Tourpreis auf Anfrage.

Mehr infos:

info@latitudsuranglers.com

 

 

Erinnerungen an Joachim Schück

„Der Fliegenfischer“

Erinnerungen…

An die zahlreichen Gespräche in dem wir uns per Telefon über meine frühen Rucksackreisen in den 90er Jahren austauschten. Und auch die Einzelheiten der Zusendung per Post der notwendigen Foto- Negative (!)  des Layouts meiner Reiseberichte „Auf eigene Faust“

Wie nur wenige wissen ist Joachim Schück im März 2019  mit 77 Jahren verstorben.

Von 1974 bis 2012 hat „Der Fliegenfischer“, von Herrn Joachim Schück mit 175 gedruckten und auch wenigen digitalen Ausgaben mit einer sehr persönlichen Note Maßstäbe gesetzt, Journalismus der heute so nicht mehr anzutreffen ist!

 

Den letzter Kontakt hatten wir im Jahr 2009 als er uns gestattete den Beitrag „wild und golden“ in seiner Digitalen Ausgabe „Der Fliegenfischer“ zu leisten.

„wild und gold“ Digitale Ausgabe „Der Fliegenfischer“

 

Die Wathose Teil3/3

Meine Wathosen Empfehlung

>>Sag mal, was würdest du mir denn empfehlen?<<

Wenn es zu Empfehlungen einer Wathose kommt, frage ich generell welchen Einsatzzweck soll sie denn erfüllen? Es leuchtet ein, dass das Reinigen des Gartenteichs zweimal jährlich oder das befischen des Vereinsgewässers dreimal halbjährlich bei lediglich Wadentiefen einwatens, und 20 Meter vom Parkplatz entfernt das Material weniger fordert, als jemand der während der Saison auf 100 + Fischtage kommt. Und das im kernigen Terrain…

Normaler Wathosen Alltag…

Entscheidungsprämissen

Ganz subjektiv empfehle ich die Kaufentscheidung von zwei wesentlichen Faktoren abhängig zu machen:

  • auf Basis der Bedürfnisse
  • und der fischereilichen Umstände.

Dann kommen der Faktor VK- Preis. “preiswerten“ (ich spare mir hier auf das billige Produkt einzugehen, weil mir Erfahrungswerte fehlen) oder jene der gehobenen Preisklasse oder letztendlich sogar die “high end“ bepreisten Wathosen- Marken zur Diskussion.

 

entspanntes Wathosen Dasein…

auch dieses…

Allerdings kann das Fehlen einer rationellen Bewertung in Bezug der Bedürfnisse und Fischereilichen Situation das preiswerte Produkt von Beginn an aus dem Rennen werfen. Das ließe dann wenig Spielraum nach unten und „the sky is the limit“uns lediglich zwischen zwei Marken Endscheiden.

Wie man sieht, es ist nicht leicht! Die Prämisse, ja welche, die Situationen vor Ort? Seien wir ehrlich, der Geldbeutel entscheidet in den meisten Fällen! Nach Gusto wird dann eher selten ausgesucht.

Marke XY = Geld gespart, bzw. umverteilt auf anderes “haben wollen und jetzt kaufen können“ Fishing Tackle. Und dann? Geht es gut? Meine Antwort auch hier: go for it! Wenn die Hose dicht bleibt ist alles gut!

Dann also zu den „preiswerteren“ Modellen des Marktes, in vielen Fällen sind es auch die Eigenmarken der Tackeldealer, ohne Frage ordentlich verarbeitete Ware. Auch den Herstellern die neben Ruten und Rollen ihre „eigenen“ Wathosen labeln und vertreiben. Und nicht zu vergessen die zahlreichen „No Name“ Modelle des großen online retailer Marktes.

Nicht zu vergessen auch die günstigeren Modelle, die auch von den beiden „Großen“ parallel zu ihren hochpreisigen Modellen die Produktpalette ergänzen. Eine Gore Tex bzw. H2No Membran wird man bei diesen Hosen allerdings nicht vorfinden.

Der Markt der wasserdichten und atmungsaktiven Wathosen ist beinahe unüberschaubar geworden. Heute, Stand ende Mai 2020 habe ich bei 29 verschieden Markennamen aufgehört zu zählen.

Die Wathosen der anderen…

Da gibt es Wathosen die schon Jahrelang makellos ihren Dienst verrichten und so entsprechend voll des Lobes, und natürlich dem verzücken der Händler, weiterempfohlen werden.

Intakter Neopren Füßling!

Wanderkilometer…

 

Aaaber Vorsicht mit diesen etwas unglücklich formulierten Einschätzungen stolzer Besitzer. Oftmals wird vergessen den Nettogebrauch am Wasser zu erwähnen…

Der eine wird dir von diesem Modell abraten:

 >>taugt nicht! schau mal wie die sitzt<<  

>>der Stoff, alles aufgescheuert!<<

…weil sie eben nicht in seiner Passform erhältlich war und er eine Schlabber Hose kaufen musste die vorschnell ihren Geist aufgab, Sch….hose aber auch! Womöglich wäre sie bei entsprechend ordentlicher Passform ein treuer Begleiter am Fischwasser geworden. Und die unnötige Schelte dem Händler gegenüber hätte man sich sparen können.

In der Praxis

Campleben!

Mal die Ausfallerscheinungen der Wathosen, die schon erwähnt wurden, außen vor gelassen:

Der eine geht wahrhaft sorgfältig mit seinen Hosen um, vermeidet eine kniende Position am Ufer

Hingekniet, Wathosenstress..

und hat generell eine Sitzunterlage unter dem Hosenboden. Andere (sicher nicht nur ich) verbringen auch einmal den ganzen Tag in den Klamotten, mit allen Attributen eines CampLebens. Da sind die Wege zum Gewässer nicht geebnet. Daher gehts auch mal seitwärts die Böschung runter und durchs Gestrüpp um an das Wasser zu kommen.

Da wird sich in den Sand und auf die Steine gekniet, eine Siesta in der Sonne gemacht! Nicht jeder ist so konsequent und legt längere Strecken zum Fischwasser in Freizeitkleidung zurück. Wathosen und Schuhe können einen beträchtliches Volumen aufweisen, die nicht in jeden Daypack passen. Also muss ein kleiner Rucksack her, in dem auch die Freizeitkleidung samt Schuhe der Getränkeflasche, den belegten Broten, der Kamera und und und passen…

Man sieht, es läppert sich! Auch ich bin gerne mit dem nur notwendigsten auf Tages Wat-Touren unterwegs und wandere in meinen Wathosen…

Mein Fazit

… kniend auf Sand…

Wathosen verschleißen bei übermäßigem Gebrauch! Solche bei denen die Passform nicht berücksichtigt wurde früher, Hersteller unabhängig.

Die anderen nach relativ kurzer Zeitspanne, wenn sie als Wanderhose benutzt werden. Auch in diesem Fall: Hersteller unabhängig.

Den Rat den ich gebe: Sorgt für eine absolut kompromisslose Passform und last but not least: macht Eure eigenen Erfahrungen!

Wie man sieht, es ist wahrlich nicht einfach auf Erfahrungswerte anderer eine Hose auszusuchen. Sicher, auch unterschreiben werde ich das, wenn sich der Einsatzbereich einer Wathose im durchschnittlichen Rahmen bewegt, und einem der Status Quo unter Fliegenfischer Kameraden egal ist, man /Frau mit einer günstigeren Wathosen Marke glücklich werden kann. Obwohl, diese wasserdichten Reißverschlüsse haben schon etwas für sich 😉

Das unmögliche Produkt

Dann mal Butter bei die Fische: die Umstände bleiben identisch: nach kurzer Zeit undicht und damit einhergehend die Gewissheit das man verarscht wurde! Oder aufgetragen, und deshalb nicht mehr verwendungsfähig.

Nicht meht funktionstüchtig nach wenigen Wochen Gebrauch!

Also ein Flop, egal welcher Marke, warum?

Weil die dumme Membran bzw. die Verarbeitung derer als Gesamtkonzept und im Sinne einer geforderten Notwendigen Robustheit nicht machbar ist! Verkleben, Nähte auf die Außenseite, ohne Naht, weil verklebt oder verschweißt. Die Sandwichkonstruktion im Ganzen- die Membran, ob aus PTFE, PU oder PET- muss durch Decklagen geschützt werden.

Es sind die schier unendlichen Variablen außerhalb des Labors die in der Praktischen Anwendung draussen ihren Tribut fordern.

Mit Patina

Die Garantie

Wir haben ja schon das ein und andere aus den offiziellen Garantiebestimmungen herauslesen können…

Ob während der atlantischen Lachs Woche, der man schon seit einem Jahr entgegenfieberte, oder beim befischen eines Forellen Gewässers im entfernteren Ausland.

Lachs Woche!

Die Erfahrung in der Praxis zeigt immer wieder das die Ware ausgerechnet während des Urlaubs bei ständigem Gebrauch ihren Stellenwert als „Funktionsbekleidung „verliert.

Diese, von vielen als kaufentscheidenden Mehrwert bewertete Garantie ist, wenn es darauf ankommt in diesen Fällen wertlos.

Da wird man notgedrungen althergebracht den Flicken aufsetzen müssen oder im schlimmsten Fall froh sein, wenn der Kumpel passenden Ersatz herausrücken kann.

Die Flipside: wieder zuhause und so geflickt, wir erinnern uns an die Garantie, dumm gelaufen eben!

Das zum Thema „Mehrwert“ einer Wathosen Garantie.

The Real World!

Die Welt der Pros

Pro Team members, internal field test etc.pp.

Mit “Kandidaten“ aus der Szene wird dem Kunden suggeriert, dass sie das high end Produkt schlechthin erwerben werden. Man identifiziert sich mit den Pros, schließlich teilt man dieselbe Leidenschaft, erwirbt das Produkt und erwacht, oder auch nicht, und dann tut es weh! Urlaub vermiest, keinen Ersatz dabei und nasse Klamotten. Das Geld in die Tonne getreten und im schlimmsten Fall, das Vertrauen verspielt!

Denn die Werbetrommel muss sich weiterdrehen die Pros, Field Tester, Guides und Influencer erhalten für diesen Zirkus entsprechende Zuwendungen.

Aber Moment! Wie war das noch mit der Garantieklausel?

Der Originaltext der SIMMS Garantie:

For instance, professional guides will use their gear for work wear every day and will wear their gear out faster than a casual angler who might fish 20 days per year.

Übersetzt:

„Zum Beispiel benutzen professionelle Guides ihr Material täglich, deshalb nutzt sich das Material schneller ab als, das eines normalen Anglers der möglicherweise nur 20 Tage im Jahr am Wasser ist“.

Na SIMMS, kein Vertrauen in das eigene Produkt?

Eine neue Wathose käuflich erwerben, obwohl SIMMS mir versichert das ihr Produkt meinen Anforderungen nicht standhält? Wohl kaum!!

Und nein ich bin kein Artist! Obwohl schon lange Zeit in der Szene habe ich schon früh erkannt das Unabhängigkeit das wertvollste Gut beim Ausüben meiner Leidenschaft ist…

Lange Wege, entfernte Gewässer…

Euer Fachhändler oder das Résumé

Oder gleich gnadenlos zu einer ganz günstigen Hose greifen und hoffen das sich die evtl. gute Qualität nicht als Strohfeuer erwiesen hat…

Wie attraktive auch immer ein Onlineshop sein mag, niemals wird er die persönliche Beratung bei einem engagierten und fachkundigen Händler ihres Vertrauens ersetzen können! Vereinbaren Sie eine Anprobe, denn dort wird man Sie sicher durch den Wathosen Wald führen! Und sollte sich alles fügen, werden Sie beschwingt mit einem Lächeln und der passenden Wathose unter dem Arm das Ladengeschäft verlassen,versprochen!

Wathosenalltag

Alle guten Dinge sind 3

Nach den gemachten Erfahrungen habe ich generell 3 Paar Wathosen in meinem Gepäck!

Ob für die etwas längere Strecke zu Fuß, das Fischen mit dem Belly-Boat, das notwendige Etwas tiefere ein waten bei niedrigsten Wassertemperaturen oder einen langen Tag auf dem Drift Boot, illusorisch zu glauben, dass eine Wathose allein dafür prädestiniert wäre!

In diesem Sinne: allzeit eine gute Fischerei und die Handvoll Wasser dort wo sie hingehört!

besten Gruß

Heiko Schneider

 

 

 

Die Wathose Teil 2/3

Meine Wathosen

Eine dieser Wathosen war meine “alte Simms“, das Modell “Freestone“. Ein wahrhaft papierdünnes Watmodell. Sie war eine von vielen Marken, die ich bisher abgetragen habe, eine von den eher unscheinbaren Modellen, aber sie hielt lange Jahre, Gebrauchsjahre! Sie wurde nicht pfleglich behandelt. Ich nutzte diese“Waders“ an meinen heimatlichen Gewässern und auf zahlreichen mehrmonatigen Back pack Angeltrips wie meine 2. Haut. Am Ende war diese auch nicht mehr dicht, aber mit phänomenal guter Gebrauchs-Zeit, begraben wurde sie in Patagonien.

Freestone

Papiermodell Freestone

Danach trug ich eine “Orvis“ auf. Der Modellname ist mir entfallen, aber sie erfüllte ihren Job ohne frühzeitige Ausfallerscheinungen. Es kam, was kommen musste, nach dem Gebrauch weiterer verschiedenster Wathosen die Suche nach einem adäquaten Ersatz! Und die Neue sollte eins können:

  1. -dicht bleiben-
  2. -atmungsaktiv sein-
  3. -den Anforderungen meiner Fischerei gewachsen sein-
  4. -eine adäquate Lebensdauer erreichen-

So what? Perfekt und alles klar!

„Sehr robust!”

„Die Wathose für den passionierten Fliegenfischer!“

“Hochmoderne Neuauflage!“

So lesen Sie sich, einige (originale) Werbeslogans die uns bestätigen, das alle 4 Anforderungspunkte an unseren treuen Begleiter gegeben, ja sogar verifiziert sind!

Zurücklehnen also und ganz entspannt bei einer heißen Schokolade die online Angebote der Wathosen Anbieter durchgehen, weil die Königsklasse der Wathosen soll es werden!

Die Neue!

Also erstand ich eine SIMMS G3 GUIDE, originalverpackt, die mit dem extra Quäntchen Strapazierfähigkeit…

Was mir nach dem ersten Benutzertagen in Patagoniens sehr kaltem Wasser auffiel, waren die im Gegensatz zu meinen “alten SIMMS“ eher feuchten Neoprensfüsslinge, aber das war weiter kein Problem und (noch) kein qualitativer down fall. Die Wochen im eher dezenten Gebrauch der Hose: kein perforierendes Gestrüpp, geschätzte läppische 30 Wanderkilometer, keine außerordentliche Verschmutzung der Wathose, außer der die sich bei täglichem Gebrauch ergibt. Lange Rede kurzer Sinn:

Nach gerade einmal 60 Tagen in Gebrauch war dieses Wathose undicht!

Über beinahe den kompletten Frontbereich der Hose: der Brust, dem Bauch, Ober und Unterschenkel drang Nässe ein. Das Interessante dabei: es waren nicht die Nähte, klar zeichnete sich der Nasse Stoff im Innenbereich der Hose großflächig als dunkle Flecken ab. Guter Rat war teuer, ich vermutete ein Simms Produkt made außerhalb der Staaten erworben zu haben, aber nein auf dem Etikett heißt es proudly: Made in USA, Montana

Montana USA

Glück gehabt Chinese!

Ja was? Wird der Leser jetzt sagen, hast doch Garantie gehabt! Am Arsch der Welt am Fischen und der Händler 2.000 km weg!

 

Entfernteste Forellengewässer 

Meine Wathose ist undicht!

Was ist passiert? Eigentlich nichts, außer das ich Fischen war, auch mal ein Stück gelaufen bin und auch, das passiert, etwas tiefer ein gewatet bin. Nein natürlich nicht, das Wasser lief nicht über den Rand der Wathose ins Innere!

Es sickerte durch den Stoff, ah, Moment, nein, durch die Membran! Oder doch nicht? Jetzt hab ich’s: über die Membran durch den Stoff ans Bein! Verflucht wie denn nun?

Wo läuft es rein?

Blöde Frage, da wo es undicht ist! Jetzt bitte nicht die Wathose an den Trägern aufhängen und einen Dummy herstellen, also mit Wasser füllen bis die Wäschespinne zum Garantiefall wird…

Wir lösen den Fall elegant: mit Alkohol, aus der Apotheke!

Goal! Erfolgreiche Pinhole Pirsch…

Die Wathosen sind trocken, und werden auf innen gedreht. Nun applizieren wir eine nicht zu geringen Menge Alkohol auf den Stoff im Bereich der uns Verdächtig erscheint: Bingo! Die Undichte Stelle wird sich als ein dunkler Fleck, wesentlich dunkler als die trockenen Bereiche des Stoffs, abzeichnen! Diese Stelle mit einem Stift markieren und einen kleinen!! Tropfen Aquaseal oder sure auftragen und in den Bereich verreiben, fertig. Der Nachteil dieses procederes: ein halber Tag sollte die Klebestelle schon Zeit haben um ordentlich abzubinden. Auf dem Markt gibt es allerdings eine andere Alternative:

“Tear Aid Pflaster“

Wathosen Hersteller: High score!

Wathosennutzer:  Dämlich angestellt! 

Aufklärung

Die Membran selbst wird generell mit 2 Laminat- Lagen geschützt, eine Sandwich Konstruktion, die Membran in der Mitte. Zum Körper hin dann je nach Anwendung/Anspruch die Anzahl der jeweiligen „Wohl Fühl Lagen“/ bzw. Laminate, die allerdings nichts mit der Robustheit zu tun haben. Dann gibt es noch die Ausführung einer mehrlagigen Membran Konstruktion: 2 Lagen von Membranen in Sandwich Bauart, also definitiv mehr schützendes Laminat zwischen Körper und dem Wasser. Das sollte definitiv widerstandsfähiger gegen typische „Watunfälle“ sein, dazu später mehr. Das hätten wir also geklärt!

Also, dumm gelaufen mit meiner upper class Schrott Hose! Auf was hereingefallen? Oder doch nur Pech gehabt? Meine ganz klare Ansage an den Hersteller:

SIMMS, Ihr habt mich übers Ohr gehauen!

Weil: offensichtlich lag ein Materialfehler vor, gepaart mit einer versäumtem Warenendkontrolle, und dem Vertrieb. Warum ich mir dessen sicher sein kann: es lag kein übermäßiger Gebrauch vor, die Leckagen zeichneten sich großflächig nass am Innenstoff der Hosen ab. Auch in Bereichen, die nicht mechanisch beansprucht werden: unterhalb der Brust Fronttasche. Und nein ich bin Sportler also keine “abrasivität“ in Form eines Bauchansatz. Alles in allem eine normale Konfektionsgröße, bei entsprechendem Körpergewicht.

Und weiter?

Sie kennen sicher die Silikon Kartuschen aus dem Baumarkt…

Die Hose wurde von mir vor Ort mit gefühlt dieser Menge an Aqua Sure versiegelt. Garantie Anspruch? Seien wir realistisch: so geflickt? Noch dazu am Anfang der Patagonien Angel Saison. By the way: ein ebenso brandneues Produkt der Marke „PATAGONIA“ Modell „RIO GALLEGOS“ wurde nach nur wenigen Fischtagen und massiven Wassereinbruch unbrauchbar!

Und die Garantie? Sorry Patagonia, bin hier in Patagonien am Lachs Fischen, könnt ihr mir nicht eine…? Vergiss es.

Die Erkenntnis dieser Erfahrungen: Glaube nicht, das ein scheinbar hochwertiger Produktname und der damit verbundene finanzielle Gegenwert eine Top Wahl sein müssen.

SIMMS Garantie

Ein weiterer Auszug der Europäischen SIMMS Garantie:

Was bedeutet erwartete Lebensdauer von Material und Verarbeitung?

Es bedeutet die Lebensdauer des Produktes und nicht die des Besitzers.

Wenn das Produkt  irgendwann durch inkorrekten Gebrauch oder Pflege, oder normaler Abnutzung aufgetragen ist erlischt der Garantieanspruch.

„Wir bieten keinen Reparaturen Service für Produkte, die wir als unreparierbar betrachten“

Man beachte im besonderen den Passus „Normale Abnutzung“ in der Garantiebeschreibung.

Welche Marke hält denn nun?

Eine lapidare Antwort: Die dicht bleiben! Selbst eine Grundsatzdiskussion zu dem leidlichen Thema fällt flach, weil: Egal welchen Hersteller man wählt: Wathosen gehen kaputt! Die einen früher die anderen später! Die einen verschleißen durch “übermäßigen Gebrauch“ das ist der Hersteller Jargon, wenn der Garantieanspruch erlischt!

Die anderen werden, bzw. sind schon unbrauchbar aufgrund nicht existenter Warenendkontrollen, bzw. Verarbeitung Mängel, egal von welcher Marke!

In der Kleidungsindustrie sind Produktionsstreuungen nach unten und oben absolut normal. Das ist zwangsläufig so. Kunden haben Länderspezifisch verschiedenste Qualitätsansprüche. Bei dem Einen sind die tolerierten Qualitätsstreuungen äußerst gering, der bekommt die XY Ware. Die andere Käufergruppe darf auch mal mit Beta bis Omega Ware beliefert werden, wenn nichts anderes vorhanden ist…

Ab welchem Grad der Streuung die Ware überhaupt zur Auslieferung oder in die Tonne kommt, entscheidet der Hersteller.

In wie weit namhafte Wathosen Hersteller verfahren ist mir nicht bekannt die Realität gibt mir allerdings genügend Raum für Mutmaßungen…

Die Qualität Streuungen sind also hoch und man kann davon ausgehen, das es eine erhebliche Dunkelziffer bei Produkt-Fails gibt, weil ein nicht geringer Anteil der Käufer namhafter Marken damit nicht an die Öffentlichkeit geht.

Warum? Offensichtlich weil diese Kunden ungern einen shitstorm im Sinne: haha, meine Zeitschriftenabonements-Bonus- Wathose hält nun schon die 3. Saison, über sich ergehen lassen möchte. Der andere, ist der direkte Weg mit der Reklamation zum Fachhändler, von dem in den meisten Fällen wohl kaum informationsorientiertes Handeln zu erwarten sein dürfte.

Die Wathose Teil 1/3

Europäische Simms Garantie in Englisch

Das wichtigste in Deutsch:

“Die Garantie deckt keine Schäden ab die durch Unfälle, unvorsichtigen Gebrauch, oder die natürliche Abnutzung des Materials über eine längeren Nutzungszeitraum entstehen“.

„Zum Beispiel benutzen professionelle Guides ihr Material täglich, aufgrund dessen nutzt sich das Material schneller ab als, das eines normalen Anglers der möglicherweise nur 20 Tage im Jahr am Wasser ist“.

Das ist der Wortlaut der offiziellen europäischen SIMMS Garantie

Treue Begleiter?

Die unendliche Geschichte unserer Wathosen, diese treuen Begleiter an Gewässern aller Couleur. Ob der Heimatlichen, des Urlaubs oder auf Reisen in die entferntesten Winkel der Welt. Sie kommen in PVC, Polyamid (Nylon), Polyester(PET), Neopren und Gummi. Ihre Aufgabe: (auch) atmungsaktiv sein, lediglich wärmend, bzw. nur dafür sorgend trocken zu bleiben. Sie kommen in allen Passformen, Prêt à porter, von der Stange. Und sie kommen aus der Kollektion der „Sack Kleider“, die einen Karl Lagerfeld im Grabe umdrehen lassen würde…

Mit Stiefeln oder klassisch mit Neopren Socken, als der Wathose oder dem Nierenkiller beim kalten Wind und Belly Boat fischen: den Wading Pants oder: Hüftwahose Sie sind erhältlich bei ihrem Fachhändler um die Ecke oder per online Bestellung beim Tackledealer mit großen und weniger bekannten Namen. Oder auch bei den gewaltigen online Warenhäusern.

Heutzutage erscheinen beinahe monatlich die neuesten Wathosen Brands, ob eigene Brandnamen, Entschuldigung, Markennamen und in den innovativsten Material Variation, Kevlar! Und sie kommen als Abonnements Beilage, mit einer Halbwertzeit, die dem inhaltlichen der Print Presse oftmals erschreckend nahe kommt…

Sie kommen in billig, auch preiswert, gerade noch erschwinglich und auch für den Gegenwert eines Gebrauchtwagens. Sie kommen mit Gimmicks  (Reißverschluss) die keiner braucht, außer meiner Wenigkeit und sie kommen stretchy! Und alle kommen mit dem Feature überhaupt, der Garantie!

Und  alle haben sie eine Gemeinsamkeit: sie lassen uns zum gekommen Zeitpunkt fluchend aus dem Wasser steigen…

Wird fortgesetzt!

LSA Patagonien, Einzigartig!

 

Eine weiteres Patagonien Erlebnis…

Patagonien, auch die kommende Saison verspricht gewohntes: Trockenfliegen Action in klarsten Bächen auf Bachforellen und  Regenbogen. Stillwasser Fischerei vom feinsten in versteckten Bergseen mit unserem neuen Drift Boot.

Und: Wiesenbäche, die feinsten Patagoniens, versprochen!

Wir werden wir wieder vor Ort sein!  Sichern Sie sich schon jetzt die prime time der Frühjahrs Fischerei auf die gewaltigsten Bachsaiblinge und kampfstarke Bachforellen Patagoniens.

 

Begleiten Sie uns abseits der Touristenpfade, in Regionen Patagoniens die wir nicht mit Namen nennen, Ihnen aber eine fantastische Fischerei auf Ausnahme Fische ermöglicht, versprochen!

 

Wir guiden individuell oder wenn sie möchten, kommen sie mit ihren Freunden!

Wir freuen uns auf Sie!

Carolina &Heiko                   Mehr info: info@latitudsuranglers.com

NEU: Fishing With Friends

“Fishing with friends“

ist das Neue Patagonien Erlebnis mit Latitud Sur Anglers.

Alternativ zu unseren:

Core Guiding Programm

bieten wir Fishing with Friends als ein auf Wochenbasis bestehendes Genuss Fischen oder aber als mehrwöchiges Patagonien Erlebnis.

Was bietet ihnen FWF?

Auch hier selbstverständlich unsere profunde Patagonien Kenntnis ergänzt mit dem besten verfügbaren Equipment für den Fliegenfischer der es vorzieht individuell Patagonien zu erleben.

Eine mögliche Programmdauer die es ihnen erlaubt Patagonien auch „off the beaten“ path kennen zu lernen.

Ein individuell den Gäste Wünschen angepasstes Programm mit mehreren Wochen Aufenthalt in den verschiedensten Regionen Argentiniens und Südchile.

Mehr Individualität auf Budget Basis

Ihr Guide wir zum Angelpartner! Das gemeinsame Fischen und zusammen Patagonien erleben wird das Credo unseres neuen Programms sein.

Auch organisatorisch wird Fishing with Friends aus dem gewohnten all inclusiv Rahmen fallen:

Unsere Gäste werden die Möglichkeit haben mit uns vor Ort ihre Einkäufe nach eigenem Gusto zu tätigen und mit ihrer persönlichen Campingausrüstung anzureisen. Auch können Sie ihre Tage im Rahmen des gemeinsamen Aufenthalts selbst planen.

Mehr Details Informationen erfahren sie unter:

 info@latitudsuranglers.com

 

LATITUD SUR ANGLERS Exklusive Buchungen

 

Ihre Vorteile einer Buchung bei LATITUD SUR ANGLERS sind zusammengefasst:

»Komplette Programme Individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten

»Kompetente Beratung, vom Fischen bis zu nicht-fischereilichen Aktivitäten – Sie werden von uns persönlich und direkt beraten und müssen sich um nichts kümmern.

»Alles aus einer Hand, ohne Reisevermittler und daher keine künstlich aufgeblasenen Preise

»Persönliche Gästebetreuung vor Ort, versprochen!

»Keine versteckten Extrazahlungen während des Programms

»Latitud Sur Anglers ist 12 Monate im Jahr vor Ort in Argentinien

Lassen sie sich inspirieren und besuchen sie unsere Homepage

Das Aktuelle und Mehr bitte:  info@latitudsuranglers.com

Wir freuen uns auf Euch

Herzliche Grüsse

Carolina & Heiko

PRISTINE PATAGONIA- CAMP FISHING

 

„The guide’s job isn’t to make fishing easy. It’s to reveal the intricacies of a fluid puzzle; to evoke an appreciation for the relationship we share with our natural world; to lead the way.“

Will Benson, 90 Miles

LSA`s camp fishing philosophy

Camp fishing for one reason: Have a plan, but remain flexible and adaptable, enjoy great places and great experiences off the grid.

 

The Program

Each of our backcountry trips is individual designed. Tell us what you want and Latitud Sur Anglers will work out your Patagonia adventure.

A variety of camp facilities are used, all of which are situated on one of the many lakes and rivers throughout Patagonia well off the beaten path.

The specific venue(s) for our guests are chosen upon booking, based on each client’s expressed desires for the trip, based on the most current local water conditions, and which are fishing best.

Although many of these waters are accessible by wade fishing, many others are not. Latitud Sur Anglers maintains a selection of appropriate watercraft in order to access them all.

Season information

November to April

The Fishing

Brown trout, sea trout, salmon, rainbow, namaycush and brook trout. Just a few of the waters commonly fished include the Lago Strobel, the Corcovado, the Rio Pico, the Rio Gallegos, and some venues we want to reveal.

 

How to get there

Flights to Buenos Aires  and then transfer to the airstrip (AEP) for onward flight to Esquel or Rio Gallegos, El Calafate or Punta Arenas (Chile)

 

more info:

info@latitudsuranglers.com

 

 

PATAGONIEN PUR CAMP ANGELN

 

PATAGONIEN PUR CAMP ANGELN

In die abgelegenste Regionen mit Zelt und Lagerfeuer.

Entdecken Sie mit uns die neuen Regionen abseits der ausgetretenen Pfade.

Wir bieten ihnen: Komfort Verzicht, pro Gast ein geräumiges Zelt, die komplette Campingausrüstung, Lagerfeuer, rustikale Essen und eine fantastische Fischerei.

Unser Service

Die Nutzung von Belly-Booten und Drift-Boot.

Flughafentransfer von: Esquel, El Calafate, Rio Gallegos und Punta Arenas!

Eine persönliche, direkte Beratung ohne Reisevermittler!

Persönliche Betreuung von Beginn und während des gesamten Aufenthaltes in Patagonien.

Wir haben noch einige verfügbare Ruten für die Saison 2020/21!

Referenzen:

https://latitudsuranglers.wordpress.com/referenzen/links-zu-einigen-unserer-artikel/

Für Fragen und Reservierungen gerne per E-mail:info@latitudsuranglers.com

 

 

Catch&Release Aufnahmen

 

Catch & Release Aufnahmen

Generell nehme ich mir jede Patagonien-Saison etwas Zeit für mich selbst, daher mindestens einige Wochen bis zu 2 Monaten die ich alleine an den verschiedensten Gewässern des australen Südens verbringe.

Und wie ihr auch, möchte ich den ein und anderen Fang mit dem oftmals obligaten Fangfoto in Erinnerung behalten.  Allerdings, ohne die Hilfe eines Angelkameraden kann das kompliziert, wenn nicht sogar ein äußerst anspruchsvolles Unterfangen sein.

Hier einige Praxistipps wie ich sie mit einer Action Kamera handhabe, also keine Handys und Apps…

Das wichtigste vorab:

Seit euch bewusst das ihr mit einer catch & release Aufnahme eines  lebenden Fisches  die Verantwortung  gegenüber einer lebenden Kreatur eingeht. Deshalb möchte ich euch diese Ratschläge unbedingt ans Herz legen:

Selbstverständlich fischst du ohne Widerhaken, bzw. mit einem zugedrückten Angstbart!

Wähle eine Vorfachstärke die es dir ermöglicht die Drillzeit so kurz als nur irgendwie möglich zu halten!

Vor der Entnahme sind deine Hände selbstverständlich Naß!

Der Einzelhaken ist keine Option sondern ein Muß!

Den Fisch wirst du schon vor dem eigentlichen Foto im Kescher abgehakt haben!

Halte den Fisch mit beiden Händen und drücke ihn nicht!

Auch wirst du den Fisch nur für kürzeste Zeit aus dem Wasser heben, eine Faustformel sollte das noch abströmende Wasser vom Fisch selbst sein wenn du ihn wieder zurücksetzt!

 

  • Zu allererst: vergewissere dich das die Distanz von dir zu Kamera vor dem eigentlichen setup  stimmt. Mache unbedingt Testaufnahmen vor dem eigentlichen set up, die du wenn notwendig am (externen) Monitor auswertest.

  • Wähle den Entnahme/Kamerastandpunkt clever bevor der Fisch entnommen wird!

  • Bedenke die sich fortwährend ändernde Situation von Licht und Schatten. Ein immer wieder angepasster Kamerastandpunkt ist entscheidet für DAS optimale Foto.

  • Bevor der Fisch entnommen wird, vergewissere dich das die Kamera sich im Schnellschussmodus  befindet, der automatisch mit dem Einschalten der Kamera aktiviert wird.

  • Der Fisch verbleibt im Kescher/Wasser während die Kamera aktiviert wird.
  • Und selbstverständlich: ein höhenverstellbares Tripod ist unumgänglich!

Zur Tripodstabilität

Wer wie ich eine eher leichte Version eines Tripods bevorzugt sollte Murphy’s Law keine Chance geben! Ob am festen Ufer oder im Wasser, fließend und auch im See, sichere das Tripod entweder mit dem beschweren von Steinen / Ästen oder spanne es mit Schnüren ab. Die Kamera mag wasserdicht sein, allerdings wäre ein beschädigtes Objektiv/ Gehäuse wenn das Tripod ungesichert in die Felsen knallt eine bittere Erfahrung.

Zu guter letzt noch ein Hinweis: vergewissere dich ob diese Art der Fotos an deinem Gewässer Gesetzeskonform sind.

Fontinalis Camp-Angeln

 

Nach einem intensiven scouting im tiefen Süden Argentiniens ist Latitud Sur Anglers zurück mit einem ganz besonderen Programm.

Begleiten sie uns in eine der abgelegensten Gegenden Patagoniens, dort wo die Andenkette unterbrochen wird von engen Tälern und durchzogen von glasklaren Bächen. Mit eine der letzten Quell und Rückzugsgebiet von Salvelinus fontinalis, dem Bachsaibling.

 

Wir befischen verschiedene Bergseen und Bäche mit unserem Cataraft, den Belly-Booten und auf Basis von Watfischen. Das wohl mit aufregendste an dieser Art der Saiblings- Fischerei ist die Wahl der Fliegen: Trockene, Aufsteiger und Gammarus Imitate an Schwimm Schnüren und leichten Ruten der # 5/6  für diese wahren Trophy Fische.

Dieses Programm bieten wir auf Grund der abgelegenen Gewässer lediglich als Campfishing Variante an.

Da ein Teil dieser Gewässer abgelegen von jeglichen Fahrwegen ist und auch das Erreichen des ein und anderen Top- Bereiches eines gewissen körperlichen Einsatzes bedarf, empfehlen wir unseren interessierten Gästen ein gewisses Maß an körperlicher Fitness.

 

Das Programm Camp Angeln Fontinalis bieten wir ausschließlich in den Monaten November-Mitte Februar an.

Sie erfahren mehr zu diesem Programm:Über Skype: latitudsuanglers können Sie kostenfrei mit uns kommunizieren.

info@latitudsuranglers.com

 

 

STROBEL XTREM DER FILM

STROBEL XTREM

DER FILM

Der Film ergänzend zu unserem aktuellen Programm:

Jurassic Camp Reloaded

 

Mehr info unter:

info@latitudsuranglers.comWIFRA-REELS-Logo-Germany-RGB

Büro Argentinientemple fork outfitters

Unsere homepage

 

 

 

 

Patagonia Special

LSA’s Patagonienklassiker vereint zu DEM Programm:

Königslachse Rio Serrano/ Fly Fishing Rio Pico

15 Programmtage max. Teilnehmerzahl: 3 Personen

 

 

Sie befischen 5 volle Tage unter traumhafter Naturkulisse den Rio Serrano mit seinen gewaltigen Königslachsen im Süden Chiles, bevor es durch typisch patagonische Landschaften Richtung Norden in die Rio Pico Region und einer Salmonidenfischerei geht, die ihres gleichen sucht. Der noch schneereiche Winter in der Region verspricht noch mehr Aktion als wir sie ohnehin im Frühjahr kennen.

Die Unterbringung erfolgt am Rio Serrano in Zelten. *Auf Anfrage bieten wir auch die Unterbringung im Cottage oder in einem exklusiven Hotel.

Die Unterbringung während des Rio Pico Programms erfolgt in einem rustikalen Cottage direkt am See.

Im Programm enthalten:

  • Nationalparkgebühren
  • Fischereischeine
  • Alle Transfer innerhalb des Programmes auch Flughafentransfer.
  • *Campingausrüstung (Rio Serrano)
  • 2 Hosteria Übernachtungen
  • Vollpension während der Programmdauer
  • Driftboot und Belly-Boote

Heiko Schneider wird den Gästen während des gesamten Programms als Host und Guide persönlich zur Seite stehen.

Mehr infos unter:

info@latitudsuranglers.com

Büro Argentinien

tel:+ 54 / 345 /4213764

Salmon fishing in south Patagonia

 

Salmon fishing in south Patagonia

When people say King Salmon, one mostly will think about the Pacific Northwest, the huge Columbia or Skeena river watersheds, they are the famously renowned salmon bonanza and rightly so. Only a select few will think about South American Patagonia!

Sea trout, awesome browns, sure, but salmon fishing? Well, over the years, Patagonia has become the new Mecca for Spey rod aficionados.

However, in the maze of the World Wide Web one can read all over some fancy names of Patagonian rivers, that don’t exist in the first place nor will offer adequate opportunities to wield a two-handed rod after Pacific salmon.

     

One thing for sure, though, is the fact that anglers were able to find King, Silver and Cherry salmon in Patagonian rivers for many years. You can generally distinguish between two types of fly fishing for King salmon:

The runs that enter from the Pacific ocean from the Chilean side, that were due to escapees from the salmon-farming net pens offshore and which have established a population of large-growing specimens.

The other fishery is based on King salmon that originate from long gone fish stocking programs terminated in the 1980s in with ova from the North American West coast.

Serious Salmon anglers certainly won’t settle with the occasionally caught Chinook while fishing for sea trout in one the more famous Argentine sea trout waters, the salmon runs are just too thin to make it worthwhile. Other rivers emptying into the Pacific are more suited for spin anglers as the holding pools are really deep. Most of said pools are best fished from a boat, which is not really the ideal place for a two-handed rod.

Really interesting are ideal rivers with the appropriate features: accessible banks and under-water structure with nice holding pools that can be covered with Spey tackle. The current should also not exceed what can be handled with a fly line and a proper presentation thereof.

The Rio Serrano, located in the Torres del Paine National Park is one of those few select places. The run of King salmon is constantly increasing in numbers in the Southern Chilean fjords and the populations are stabilizing: salmon fishing has become very remarkable and the fishing can be out-of-this world.

The river is offering some very interesting and promising spots, depending on the season and water levels, to experience a good variety of salmon fishing. The absence of sediment-laden tributaries and river mouths with glacier drift guarantees din clear waters and seasonally stable water levels.

We use two-handed rods of the heavier kind: fly lines in the 9- to 12-weight range in lengths up to 15 feet with Skagit setups are required to control matters. Lighter tackle can be used earlier in the season, but during the peak of the run during the Austral summer the real big fish are in the system. Fish way beyond 40 lbs will then nail the flies and heavier tackle is a must.

for booking this program and further info:                                                     Big Oval Logo black

info@latitudsuranglers.com

Heiko Schneider Office Argentina                                                                               wifraeels

 

 

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LACHSANGELN IN PATAGONIEN

 

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Lachsfischen in Patagonien

Wenn man an die Fischerei auf Königslachse hört, dann fällt einem automatisch der pazifische Nordwesten ein, der Columbia river oder  Skeena river, das sind die klangvollen Namen des pazifischen Lachs Dorados.Woran die wenigsten denken ist  Südamerikas Patagonien.

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Meerforellen, tolle Bachforellen, aber Lachsangeln? Neuerdings erfreut sich Patagonien immer mehr als das Neue „Mekka“ für den Zweihandrutenfischer.

Allerdings,

im Labyrinth des World Wide Web liest man immer wieder die fantasievollsten Namen von patagonischen Flüssen, die weder exestieren, noch eine adäquate Möglichkeit bieten mit der Fliegenrute auf Pazifiklachs zu angeln.

Gewiss ist, das schon seit vielen Jahren Königslachs, Silberlachs und selbst der Sakura Lachs in Patagoniens Fließgewässer anzutreffen sind. Und generell kann man zwischen zwei unterschiedlichen Varianten des Fliegenfischens auf den Königslachs unterscheiden:

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Den Laichaufstieg der Lachse an der chilenischen Pazifikseite. Den sogenannten „escapees“, den unmittelbar aus den offshore Lachszuchten entkommenen Fischen, die eine beachtliche Größe erreichen.

Eine andere, die Fischerei auf die Königslachse  deren Vorfahren aus der Ende der 80er Jahre abgeschlossenenen Besatzmaßnahmen mit Königslachsstämmen die aus den Flüssen der amerikanischen Westküste stammen. (hier mehr dazu)

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Wohl kaum wird sich der seriöse Lachsfischer mit Chinooklachs-Beifängen an argentiniens bekannten Meerforellenflüßen zufrieden geben, zu gering sind hier die sporadischen Aufstiege. Andere Flüße die in den Pazifik münden sind wohl eher was für den Spinnfischer, zu schnell ist die Strömung zu tief die Holdingpools. Noch dazu sind die erfogversprechenden pools nur vom Boot aus zu befischen und nicht wirklich das Revier für einen Zweihandrute.

Für uns wirklich interessant und passend sind Flüße mit entsprechendem Charakter: begehbare Uferregion und einer Unterwasserstruktur mit Holdingpools, die für uns Fliegenfischer noch erreichbar sind. Auch sollte der Strömungsdruck des Wassers eine noch passable Präsentation der Fliege ermöglichen.

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Der Rio Serano, gelegen im Nationalpark Torres del Paine ist einer dieser wenigen Flüsse. Die seit Jahren stetig wachsende Population an Chinooks in den süd- chilenischen Fjordlandschaften und der nun jährlich stabile run an Königslachsen, bieten hier eine Lachsfischerei die ihres gleichen sucht.

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Der Fluss bietet abhängig von Caudal und Jahreszeit immer interessante und aussichtsreiche spots um Variantenreich den Königslachsen nachzustellen. Noch dazu garantiert das Fehlen an Sedimentgetrübten Zuläufen und Flusseinläufen mit Gletschergeschiebe ein ganzjähriges ginklares Wasser und einen saisonal stabilen Wasserstand.

latitudsuranglersZum Einsatz kommen hier Zweihandruten der Klasse 9-12 bis zu 15 Fuss Länge und Skagit set-ups. Zu Anfang der Saison kommt durchaus etwas leichteres Gerät zum Einsatz. Wenn der peak-run während des australen sommers erreicht ist, sind auch die ganz großen im Fluß. Königslachse bis weit über 20kg nehmen dann die Fliege und schweres Gerät ist dann ein Muß.

 

Mehr info unter:

info@latitudsuranglers.com

temple fork outfitters

Copyright infringement!

Copyright infringement!

We like to inform that Jack Trout Fly Fishing, based in the USA, is using genuine material from Latitud Sur Anglers WITHOUT ANY PERMISSION!

https://www.jacktrout.com/index.php/destinations/argentina

The entire material seen in: GOLDEN DORADO – RIO URUGUAY – CONCORDIA, ARGENTINA

Neither is he selling his clients our well known program: CONCORDIA DORADO FISHING AND GUIDING which he is relating to the promoted Lodge.

LSA does not cooperate with Jack Trout Fly Fishing!

https://www.jacktrout.com/

 https://www.facebook.com/jacktrout24/

Folks, the Copyright subject is a serious issue, in general. Fooling clients with misleading info’s and selling programs which does not belong to https://www.jacktrout.com/ and using imagery from Latitud Sur Anglers with no permission shows at least the outfitters incompetency.

CEO/Owner Latitud Sur Anglers 

Heiko Schneider

Jurassic Lake und Rio Pico, der Reisebericht

Fliegenfischerforum

Im dem europaweit führenden Fliegenfischerforum jetzt der Reisebericht des Monats:

Jurassic Lake und Rio Pico

Die „Superlative Patagoniens“ die das Herz eines jeden Fliegenfischers höher schlagen läßt!

 Hier finden Sie unsere gesamten Patagonien Programme.

Für weitere Fragen und Buchung stehen wir Ihnen gerne per E-mail:info@latitudsuranglers.com

 zur Verfügung.

News LSA Jurassic Lake Program

latitudsuranglersLSA Jurassic Lake Camp
Beginning with the 2015/2016 season, we will have a brand new fishing camp on offer at Lago Strobel / Jurassic lake.
The new camp will  have access to the upper reaches of the Rio Barrancoso as well as a smaller laguna and its tributary, enabling a bit more angling variety for visiting guests . The new location is also less affected by wind on the main lake.
lsalsa
Heating, Power and (Sat-)Internet are available in this brand new cabin. The culinary aspects will also remain at the same level, very much appreciated by all our guests so far.
This new location will also facilitate access from El Calafate as the drive is shorter. This new location allows direct access to the lake within walking distance.

trophy troutlatitudsuranglers

Further information can be obtained at  info@latitudsuranglers.com

 

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