Latitudsuranglers's Blog

Catch&Release Aufnahmen

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Catch & Release Aufnahmen

Generell nehme ich mir jede Patagonien-Saison etwas Zeit für mich selbst, daher mindestens einige Wochen bis zu 2 Monaten die ich alleine an den verschiedensten Gewässern des australen Südens verbringe.

Und wie ihr auch, möchte ich den ein und anderen Fang mit dem oftmals obligaten Fangfoto in Erinnerung behalten.  Allerdings, ohne die Hilfe eines Angelkameraden kann das kompliziert, wenn nicht sogar ein äußerst anspruchsvolles Unterfangen sein.

Hier einige Praxistipps wie ich sie mit einer Action Kamera handhabe, also keine Handys und Apps…

Das wichtigste vorab:

Seit euch bewusst das ihr mit einer catch & release Aufnahme eines  lebenden Fisches  die Verantwortung  gegenüber einer lebenden Kreatur eingeht. Deshalb möchte ich euch diese Ratschläge unbedingt ans Herz legen:

Selbstverständlich fischst du ohne Widerhaken, bzw. mit einem zugedrückten Angstbart!

Wähle eine Vorfachstärke die es dir ermöglicht die Drillzeit so kurz als nur irgendwie möglich zu halten!

Vor der Entnahme sind deine Hände selbstverständlich Naß!

Der Einzelhaken ist keine Option sondern ein Muß!

Den Fisch wirst du schon vor dem eigentlichen Foto im Kescher abgehakt haben!

Halte den Fisch mit beiden Händen und drücke ihn nicht!

Auch wirst du den Fisch nur für kürzeste Zeit aus dem Wasser heben, eine Faustformel sollte das noch abströmende Wasser vom Fisch selbst sein wenn du ihn wieder zurücksetzt!

 

  • Zu allererst: vergewissere dich das die Distanz von dir zu Kamera vor dem eigentlichen setup  stimmt. Mache unbedingt Testaufnahmen vor dem eigentlichen set up, die du wenn notwendig am (externen) Monitor auswertest.

  • Wähle den Entnahme/Kamerastandpunkt clever bevor der Fisch entnommen wird!

  • Bedenke die sich fortwährend ändernde Situation von Licht und Schatten. Ein immer wieder angepasster Kamerastandpunkt ist entscheidet für DAS optimale Foto.

  • Bevor der Fisch entnommen wird, vergewissere dich das die Kamera sich im Schnellschussmodus  befindet, der automatisch mit dem Einschalten der Kamera aktiviert wird.

  • Der Fisch verbleibt im Kescher/Wasser während die Kamera aktiviert wird.
  • Und selbstverständlich: ein höhenverstellbares Tripod ist unumgänglich!

Zur Tripodstabilität

Wer wie ich eine eher leichte Version eines Tripods bevorzugt sollte Murphy’s Law keine Chance geben! Ob am festen Ufer oder im Wasser, fließend und auch im See, sichere das Tripod entweder mit dem beschweren von Steinen / Ästen oder spanne es mit Schnüren ab. Die Kamera mag wasserdicht sein, allerdings wäre ein beschädigtes Objektiv/ Gehäuse wenn das Tripod ungesichert in die Felsen knallt eine bittere Erfahrung.

Zu guter letzt noch ein Hinweis: vergewissere dich ob diese Art der Fotos an deinem Gewässer Gesetzeskonform sind.

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