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LACHSANGELN IN PATAGONIEN

Lachsfischen in Patagonien

Wenn man an die Fischerei auf Königslachse hört, dann fällt einem automatisch der pazifische Nordwesten ein, der Columbia river oder  Skeena river, das sind die klangvollen Namen des pazifischen Lachs Dorados.Woran die wenigsten denken ist  Südamerikas Patagonien.

Meerforellen, tolle Bachforellen, aber Lachsangeln? Neuerdings erfreut sich Patagonien immer mehr als das Neue „Mekka“ für den Zweihandrutenfischer.

Allerdings,

im Labyrinth des World Wide Web liest man immer wieder die fantasievollsten Namen von patagonischen Flüssen, die weder exestieren, noch eine adäquate Möglichkeit bieten mit der Fliegenrute auf Pazifiklachs zu angeln.

Gewiss ist, das schon seit vielen Jahren Königslachs, Silberlachs und selbst der Sakura Lachs in Patagoniens Fließgewässer anzutreffen sind. Und generell kann man zwischen zwei unterschiedlichen Varianten des Fliegenfischens auf den Königslachs unterscheiden:

 

Den Laichaufstieg der Lachse an der chilenischen Pazifikseite. Den sogenannten „escapees“, den unmittelbar aus den offshore Lachszuchten entkommenen Fischen, die eine beachtliche Größe erreichen.

Eine andere, die Fischerei auf die Königslachse  deren Vorfahren aus der Ende der 80er Jahre abgeschlossenenen Besatzmaßnahmen mit Königslachsstämmen die aus den Flüssen der amerikanischen Westküste stammen. (hier mehr dazu)

Wohl kaum wird sich der seriöse Lachsfischer mit Chinooklachs-Beifängen an argentiniens bekannten Meerforellenflüßen zufrieden geben, zu gering sind hier die sporadischen Aufstiege. Andere Flüße die in den Pazifik münden sind wohl eher was für den Spinnfischer, zu schnell ist die Strömung zu tief die Holdingpools. Noch dazu sind die erfogversprechenden pools nur vom Boot aus zu befischen und nicht wirklich das Revier für einen Zweihandrute.

Für uns wirklich interessant und passend sind Flüße mit entsprechendem Charakter: begehbare Uferregion und einer Unterwasserstruktur mit Holdingpools, die für uns Fliegenfischer noch erreichbar sind. Auch sollte der Strömungsdruck des Wassers eine noch passable Präsentation der Fliege ermöglichen.

Der Rio Serano, gelegen im Nationalpark Torres del Paine ist einer dieser wenigen Flüsse. Die seit Jahren stetig wachsende Population an Chinooks in den süd- chilenischen Fjordlandschaften und der nun jährlich stabile run an Königslachsen, bieten hier eine Lachsfischerei die ihres gleichen sucht.

Der Fluss bietet abhängig von Wasserstand und Jahreszeit immer interessante und aussichtsreiche spots um Variantenreich den Königslachsen nachzustellen. Noch dazu garantiert das Fehlen an Sedimentgetrübten Zuläufen und Flusseinläufen mit Gletschergeschiebe ein ganzjähriges ginklares Wasser und einen saisonal stabilen Wasserstand.

Zum Einsatz kommen hier Zweihandruten der Klasse 9-12 bis zu 15 Fuss Länge und Skagit set-ups. Zu Anfang der Saison kommt durchaus etwas leichteres Gerät zum Einsatz. Wenn der peak-run während des australen sommers erreicht ist, sind auch die ganz großen im Fluß. Königslachse bis weit über 20kg nehmen dann die Fliege und schweres Gerät ist dann ein Muß.

 

 

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